ARC Raiders im Cheater-Chaos – jetzt reagiert das Studio endlich
Die Stimmung rund um ARC Raiders war zuletzt alles andere als entspannt. In Foren, auf Reddit und vor allem auf Twitch häufte sich der Frust: Cheater, Hacker und Stream-Sniper machten vielen Spielern das Erlebnis zur Qual. Manche Fans sprachen sogar davon, das Spiel vorerst komplett liegen zu lassen.
Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache. Entwickler Embark Studios hat sich offiziell geäußert und dabei klar gemacht: Man nimmt das Problem sehr ernst und will in den kommenden Wochen deutlich durchgreifen.
„Signifikante Änderungen“ sollen Cheater stoppen
In einem Statement auf dem offiziellen Discord erklärte ein Community Manager, dass Embark derzeit mehrere große Maßnahmen vorbereitet (via CharlieIntel auf X.com). Wörtlich heißt es sinngemäß, man werde „signifikante Änderungen an den Regeln umsetzen und neue Erkennungsmechanismen ausrollen, um Cheater zu identifizieren und zu entfernen“.
Konkret bedeutet das: Das bestehende Anti-Cheat-System soll verbessert werden, neue Detection-Tools sind in Arbeit und Bann-Wellen sollen gezielter und schneller erfolgen. Besonders wichtig für viele Raider: Auch der berüchtigte Out-of-Bounds-Exploit, der seit Wochen ausgenutzt wird, soll endlich mit clientseitigen Fixes beseitigt werden.
Streamer schlagen Alarm und setzen Embark unter Druck
Ein großer Teil der öffentlichen Kritik kam zuletzt von bekannten Streamern. Gerade bei einem Live-Service-Spiel wie ARC Raiders ist Sichtbarkeit extrem wichtig und genau hier wurde es gefährlich für Embark. Größere Namen wie Shroud machten ihrem Ärger öffentlich Luft. Der ehemalige Counter-Strike- und Valorant-Profi warf dem Studio sinngemäß vor, die Kontrolle über das eigene Spiel zu verlieren. Seine Warnung war deutlich: „Wenn sich nichts ändere, würden viele große Creator schlicht weiterziehen“. Der Streamer gilt als „großer Fan“ des Embark Studios-Titel, immerhin bezeichnete er es jüngst als „neues Fortnite“.
Genau hier setzt Embark mit einem weiteren Punkt an: Das Studio plant spezielle Tools für Streamer, um Stream-Sniping künftig deutlich schwerer zu machen. Details wurden zwar noch nicht genannt, doch allein die Ankündigung sorgt bei vielen Content Creatorn für vorsichtigen Optimismus. Für normale Gamer mag das nebensächlich wirken, doch wenn große Streamer abspringen, verliert ein Spiel schnell an Reichweite, Hype und Vertrauen. Embark scheint das erkannt zu haben.
Die Worte von Embark Studios klingen entschlossen und genau das wollte die Community hören. Doch nach Wochen voller Cheater-Frust gilt: Versprechen allein reichen nicht. Wenn die angekündigten Maßnahmen greifen, könnte ARC Raiders die Kurve noch bekommen. Wenn nicht, droht dem Shooter ein schneller Vertrauensverlust. Die nächsten Wochen werden entscheidend. Immerhin steht bald die nächste Expedition an.



