Investmentweek

Aus für internen Support: Trade Republic spart!

22. Juni 2024, 19:42 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Mitten in einer Krise des Kundenvertrauens kündigt der Neobroker Trade Republic an, seinen internen Kundenservice zu schließen und stattdessen auf externe Dienstleister zu setzen.
Trade Republic schockt die Finanzwelt: Der Neobroker entlässt Dutzende von Kundenservice-Mitarbeitern und setzt stattdessen auf Outsourcing.

Obwohl das Vertrauen der Kunden aktuell auf eine harte Probe gestellt wird, hat Trade Republic einen entscheidenden und umstrittenen Schritt gewagt: Die komplette Schließung seines internen Kundenservices.

Riesen Dilemma bei Trade Republic?
Anhaltende Auszahlungsprobleme und mangelnde Kommunikation lassen bei Trade Republic die Wogen hochgehen – Nutzer drohen mit Abwanderung.

Der Dienst wird ausgelagert – ein Wechsel zu „größeren und spezialisierten Kundencentern“ in ganz Europa, wie das Unternehmen mitteilt.

Warum dieser drastische Schritt?

Die Unternehmensführung verspricht sich von dieser Maßnahme eine effizientere Abwicklung und schnellere Reaktionszeiten auf Kundenanfragen.

„Diese strategische Änderung ermöglicht es uns, komplexere Anliegen gezielter anzugehen und die Servicequalität insgesamt zu verbessern“, erklärt eine Sprecherin von Trade Republic.

Doch während das Unternehmen eine Verbesserung des Kundenservices verspricht, sorgen sich viele Kunden um den Verlust der persönlichen Betreuung, die ein internes Team bieten kann.

Kritik und Konsequenzen der Entscheidung

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der das Unternehmen bereits wegen anderer Kundenservice-Probleme in der Kritik steht.

Von Verzögerungen bei der Auszahlung von Dividenden bis hin zu technischen Problemen bei der Ausführung von Sparplänen – die Liste der Kundenbeschwerden ist lang.

Die Schließung des internen Services, verbunden mit dem Abbau von Dutzenden Stellen, hat bei vielen Kunden für zusätzlichen Unmut gesorgt.

Regulatorische Aufmerksamkeit und öffentliche Reaktion

Die Finanzaufsicht BaFin hat bereits aufgrund der Vielzahl von Kundenbeschwerden Untersuchungen eingeleitet. In sozialen Medien und Kundenforen wird der Schritt ebenfalls heftig diskutiert.

Viele befürchten, dass der Wechsel zu einem externen Dienstleister die Situation weiter verschärfen könnte.

„Was wir brauchen, ist ein Ansprechpartner, der schnell und effektiv hilft, nicht jemand, der ferngesteuert unsere Probleme abarbeitet“, so ein langjähriger Kunde von Trade Republic.

Wird Trade Republic in der Lage sein, durch externe Partner die Servicequalität zu verbessern? Oder wird die Entscheidung, den Kundenservice auszulagern, das Unternehmen weiter von seinen Kunden entfernen?

Finanzen / Unternehmen
[InvestmentWeek] · 22.06.2024 · 19:42 Uhr
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