Asiens Börsen in Aufbruchstimmung: Investoren setzen auf Fernost

Die Aktienmärkte in Fernost erfreuten sich am Dienstag überwiegend steigender Kurse. Gestärkt durch das kürzliche Hoch des Dow Jones Industrial, konnten viele asiatische Börsen teils deutliche Gewinne verzeichnen. Analysten führen dies auf ein wachsendes Interesse internationaler Anleger an den Märkten in Fernost und anderen Schwellenländern zurück, um die starke Fokussierung auf die USA zu relativieren. Ein wichtiger Faktor hierfür ist die vergleichsweise attraktive Bewertung der asiatischen Märkte. Trotz der aktuellen Kurszuwächse bleibt das Kurs-Gewinn-Verhältnis in Asien deutlich unter dem US-amerikanischen Niveau, was die Attraktivität weiter steigert und den Weg für den besten Jahresstart seit 2012 ebnet.
Besonders der japanische Nikkei 225 setzte seinen positiven Trend fort und legte um 1,32 Prozent auf 52.518,08 Punkte zu. Der Index bewegt sich damit wieder in Richtung seines Rekordhochs von November, nachdem er zwischenzeitlich merklich eingebrochen war. Die Marktstrategen der Deutschen Bank hoben die breiten Gewinne quer durch unterschiedliche Sektoren hervor und stellten fest, dass der Anstieg der Renditen zehnjähriger Staatsanleihen die Kauflust der Investoren nicht zu bremsen vermochte.
Auch in China verlief die Handelswoche erfolgreich, mit einem Anstieg des CSI-300-Index um 1,55 Prozent auf 4.790,69 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verzeichnete ebenfalls solide Gewinne, schloss im späten Handel 1,35 Prozent höher bei 26.702,25 Zählern. Nicht immer in Einklang mit dem Rest der Region stand hingegen der australische S&P/ASX 200, der mit einem Minus von 0,53 Prozent auf 8.682,75 Punkten seine verhaltene Tendenz fortsetzte.

