Anka Feldhusen kehrt als Ombudsfrau der Wirtschaft nach Kiew zurück
Die erfahrene Diplomatin Anka Feldhusen, die bereits von 2019 bis 2023 als deutsche Botschafterin in der Ukraine tätig war, kehrt in neuer Funktion nach Kiew zurück. Ab Februar wird sie die Position der Ombudsfrau für die Wirtschaft übernehmen und sich für die Interessen der ukrainischen Unternehmen einsetzen. Ihre Aufgaben umfassen den Dialog mit der Regierung sowie die Bekämpfung von staatlichem Fehlverhalten und Korruption. Die neue Ernennung durch das Business Ombudsman Council wurde von der ukrainischen Regierung offiziell bestätigt.
Feldhusen, die in der Ukraine großes Ansehen genießt, tritt die Nachfolge des Kanadiers Roman Waschuk an. Für ihre zweijährige Amtszeit ist sie von ihren Aufgaben beim Auswärtigen Amt freigestellt. Die Ombudsstelle, die im Jahr 2014 als Maßnahme zur Korruptionsbekämpfung ins Leben gerufen wurde, wird finanziell von der Europäischen Union und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) unterstützt.
Mit ihrer Ernennung wird erwartet, dass Feldhusen dazu beiträgt, die Wirtschaftsbeziehungen in einem Land zu stärken, das sich inmitten eines anspruchsvollen politischen und wirtschaftlichen Umfelds befindet. Ihre Rückkehr nach Kiew markiert einen weiteren Schritt zur kontinuierlichen Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen Korruption und zur Förderung wirtschaftlicher Transparenz.

