Analyst Vergleicht Aktuellen Bitcoin-Bärenmarkt mit Früheren Zyklen

Bitcoin (BTC) hat seit Beginn seines Handels mehrere Bullen- und Bärenmarktzyklen überstanden. Nach jedem Markteinbruch folgte bisher ein neuer Aufschwung. Dieses wiederkehrende vierjährige Zyklusmuster hat vielen Investoren Vertrauen gegeben, dass sich die Geschichte wiederholen wird. Doch der Marktexperte CryptoCon zieht nach der Untersuchung vergangener Zyklusmuster eine andere Schlussfolgerung. Er hebt zwei Möglichkeiten hervor: Entweder spielt sich der Vierjahreszyklus im Hintergrund ab, oder dieser Markt könnte ein gescheiterter Zyklus sein.
Vergleich des Aktuellen Bitcoin-Bärenmarktes mit Früheren
In einem aktuellen Beitrag hat CryptoCon Parallelen zwischen dem aktuellen Bitcoin-Zyklus und früheren gezogen, in denen die Preise auf neue Allzeithochs explodierten und dann in einen verlängerten Bärenmarkt eintraten, der Investoren verunsicherte und Panikverkäufe auslöste. Der Analyst stellte fest, dass der aktuelle Bärenmarkt im Vergleich zu früheren noch nicht das Niveau der Verzweiflung und des Chaos erreicht hat, das historisch einen echten Tiefpunkt markiert.
CryptoCon erklärte, dass die Menschen derzeit zu verzweifelt sind, um den anhaltenden Abwärtstrend von BTC als Kaufgelegenheit zu nutzen. Er warnte, dass die Begeisterung, zu niedrigeren Preisen zu akkumulieren, verfrüht und potenziell gefährlich sein könnte.
Im Kern seiner Analyse stellt CryptoCon die historische Halving-Zyklus-Theorie in Frage. Diese Theorie besagt, dass Bitcoin einem vorhersehbaren vierjährigen Boom-und-Bust-Muster folgt, das mit seiner Angebotsdynamik verbunden ist. Er teilte ein Diagramm, das zeigt, dass dieser Vierjahrestrend oft genug wiederholt wurde, um von Investoren und Analysten weitgehend beachtet zu werden.
Der Analyst stellte eine provokante Frage: Wenn Millionen von Menschen dieses Muster kennen und alle darauf warten, den Dip zu kaufen und ein neues Allzeithoch zu erwarten, warum sollte sich der Trend „weiterhin wiederholen“? Seine Antwort ist, dass der Bitcoin-Zyklus sich selbst schützt, indem er verschiedene Narrative nutzt, um sein Muster im Verborgenen zu halten.
Der Analyst betonte, dass Narrative wie Zinssätze, Rezessionen, Superzyklen und Geschäftszylustheorien den Markt mit jedem Zyklus dominieren. Jedes dieser Narrative erzeugt genug Lärm, dass das zugrunde liegende Halving-Zyklus-Muster gut verborgen bleibt, und wenn die meisten Menschen den Trend erkennen, werden sie von den daraus resultierenden Preisänderungen überrascht.
Analyst: BTC Könnte in einem Gescheiterten Zyklus Sein
Ein weiterer beunruhigender Aspekt von CryptoCons Analyse, den niemand zu berücksichtigen scheint, ist die Möglichkeit, dass der aktuelle Bitcoin-Zyklus ein gescheiterter sein könnte. Er schlug ein Szenario vor, in dem BTC die gesamte Halving- und Vierjahreszyklus-Theorie widerlegt, indem es in einen Bärenmarkt eintritt und dann kein neues Allzeithoch erreicht.
CryptoCon hält dieses Szenario für durchaus möglich, insbesondere weil die Marktrenditen mit jedem erfolgreichen Bitcoin-Zyklus weiter schrumpfen. Zur Veranschaulichung verglich er die Trendverschiebung mit der Bewegung von Gold nach dem Goldrausch der 1980er Jahre. Er bemerkte, dass Gold in dieser Zeit etwa 30 Jahre lang leise zurückging, bevor es schließlich neue Höchststände erreichte. Er prognostiziert nicht dasselbe Schicksal für BTC in diesem Zyklus, da er glaubt, dass die Kryptowährung sich letztendlich erholen und ihren Aufwärtstrend zu neuen Allzeithochs fortsetzen könnte.

