Bitcoin könnte in freien Fall geraten, wenn diese Marke bricht: Analyst

Bitcoin hat sich im Jahr 2026 mehrfach von der $70.000-Marke erholt, doch Analysten warnen, dass der nächste Test dieser Marke anders verlaufen könnte.
Eine Linie, die seit 2017 hält
Die untere Grenze eines steigenden Keilmusters – eine Trendlinie, die erstmals Mitte 2017 als Unterstützung auftrat – hat im Laufe der Jahre mehrere starke Rückgänge aufgefangen.
Bitcoin berührte diese Linie während des FTX-bedingten Einbruchs im November 2022, als die Preise auf $15.400 fielen, und die Linie hielt stand. Sie hielt erneut dreimal in den ersten Monaten des Jahres 2026, bei $60.000 im Februar, dann bei $64.900 und $65.000 im März und April.
Krypto-Marktkommentator MichaelXBT lenkte erneut die Aufmerksamkeit auf das Muster, nachdem Bitcoin erstmals seit über einem Monat unter $74.000 gefallen war.
Basierend auf seiner Chartanalyse liegt die Unterstützungstrendlinie nun bei etwa $70.000, und ein bestätigter Bruch darunter wäre historisch bedeutsam.
Bitcoin 10-Year Wedge Support: $70k
If that level breaks, bears will be handsomely rewarded.
It will ignite the largest red weekly candle Bitcoin has seen in years.
History will be made. pic.twitter.com/0HqImRTD4s
— Crypto Michael (@MichaelXBT) May 27, 2026
„Wenn diese Marke bricht, werden die Bären reichlich belohnt“, sagte er.
Was ein Bruch bedeuten könnte
MichaelXBT sagt, dass ein Durchbruch die größte wöchentliche rote Kerze auslösen würde, die Bitcoin seit Jahren gesehen hat. Er nannte zwar kein konkretes Kursziel und schätzte nicht, wie weit ein Rückgang gehen könnte, aber er ist der Ansicht, dass das Ereignis ein bemerkenswerter Moment in der Geschichte des Vermögenswerts wäre.
Das Keilmuster, das im Zentrum seiner Analyse steht, wird durch zwei konvergierende Trendlinien gebildet, die nach oben verlaufen, wobei die untere schneller steigt als die obere. Wenn die Preise unter die untere Linie fallen, wird das Muster allgemein als Zeichen dafür gelesen, dass der Aufwärtsmomentum erschöpft ist.
Nicht jeder sieht einen Zusammenbruch kommen
Michaël van de Poppe, ein erfahrener Krypto-Marktanalyst, widersprach den eher bärischen Interpretationen. Er beschrieb die aktuellen Marktbewegungen als eine normale Monatsendkorrektur, die hauptsächlich durch das Rebalancing von Portfolios durch Vermögensverwalter verursacht wird.
Bitcoin stieß bei $77.000 auf Widerstand, sagte er, und der darauffolgende Rückgang passt in ein bekanntes Muster, anstatt ein Signal für einen Zusammenbruch zu sein.
Van de Poppe räumte ein, dass, wenn Bitcoin seine Schlüsselunterstützungszone nicht halten kann, die Preise in den unteren Bereich der $60.000er fallen könnten. Er betonte jedoch, dass die derzeitige Schwäche allein nicht ausreicht, um ein neues Tief zu prognostizieren.

