Zwischen Ruinen und Hoffnung: Neue Angriffe auf ukrainische Städte
Der jüngste russische Drohnenangriff hat in der ukrainischen Hafenstadt Odessa weitreichende Schäden hinterlassen und zahlreiche Menschen verletzt. Laut Serhij Lyssak, dem Chef der Stadtverwaltung, wurden mindestens 22 Personen verwundet, während mehrere Wohnblocks, Einfamilienhäuser und ein kirchliches Gebäude im Zentrum der Stadt in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Nacht brachte auch verheerende Brände mit sich, aus denen Rettungskräfte Menschen befreiten, die in den zerstörten Strukturen eingeschlossen waren.
Auch die östliche Metropole Charkiw blieb nicht verschont. Hier führte ein Raketen- und Drohnenangriff zur massiven Beeinträchtigung der Energieversorgung. Wie Gouverneur Oleh Synjehubow mitteilte, sind rund 80 Prozent der Stadt und des Umlandes ohne Strom, was zu Notabschaltungen führte. Die Folgen für die Infrastruktur und die Bewohner sind dramatisch und verdeutlichen die anhaltende Spannung in der Region.
Unterdessen bestätigte die ukrainische Luftwaffe, dass in der Nacht insgesamt 165 feindliche Drohnen geortet wurden, von denen 135 erfolgreich abgefangen wurden. Moskau verkündete den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. Der Konflikt mit Russland, der seit fast vier Jahren andauert, hinterlässt ein Land in Trümmern, während die ukrainische Bevölkerung trotzig Widerstand leistet.

