Zwei Projektabbrüche bei Dying Light-Entwickler Techland
Techland (Dying Light-Reihe) hat laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Puls Biznesu zwei in Arbeit befindliche Projekte eingestellt.
Die Entscheidung soll maßgeblich zum Verlust von rund USD 37 Mio. beigetragen haben, den der chinesische Techkonzern Tencent - Mehrheitsanteilseigner von Techland - im zurückliegenden Geschäftsjahr verzeichnete. Welche konkreten Titel betroffen sind, bleibt unklar.
Unklar ist das Schicksal eines ambitionierten Open-World-Fantasy-Rollenspiels, das Techland im Jahr 2022 offiziell angekündigt hatte. Das Projekt sollte eine völlig neue Marke etablieren und wurde von einem Team ehemaliger CD Projekt Red-Veteranen geleitet.
Zwar deutet der Wechsel der damaligen Narrative Directorin Karolina Stachyra im vergangenen Jahr auf mögliche Umstrukturierungen hin, ihr Kollege und Quest Director Bartosz Ochman ist laut aktuellen LinkedIn-Angaben weiterhin im Unternehmen tätig.
Die Jobangebote des Studios liefern derzeit keine eindeutigen Hinweise auf den Fortbestand des Fantasy-RPGs. Einige Ausschreibungen betreffen zwar Open-World-Mechaniken, lassen jedoch offen, ob es sich dabei um Dying Light oder das neue Franchise handelt. Eine offizielle Stellungnahme zur Zukunft der Projekte steht bislang aus.

