Zwei Länder, ein Ziel: Stärkung der ukrainischen Luftabwehr
Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Norwegen zur Unterstützung der ukrainischen Verteidigung erhält neuen Schwung. Norwegen zeigte sich bereit, signifikant zur Finanzierung der Verstärkung der ukrainischen Luftabwehr beizutragen, wie der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre nach Gesprächen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin mitteilte.
Im Zuge dieser Zusammenarbeit plant Deutschland, der Ukraine zwei zusätzliche Patriot-Systeme zur Verfügung zu stellen. Diese Entscheidung folgt auf ursprüngliche Pläne, zwei Systeme direkt aus den USA zu erwerben. Da jedoch Lieferengpässe bestehen, wird nun die Bundeswehr einspringen und zwei ihrer insgesamt neun Systeme bereitstellen. Ein Ersatz aus den USA ist avisiert, die Details dieser Lieferungen müssen jedoch noch verhandelt werden.
Kanzler Merz betonte seine Dankbarkeit gegenüber Norwegen für die finanzielle Unterstützung. Die Tatsache, dass Norwegen bereit ist, an den entstehenden Kosten mitzuwirken, wird als wichtiges Zeichen der Solidarität und gemeinsamen Verantwortung gewertet.

