Zunehmender Druck: Schärfere US-Sanktionen gegen Russland in Aussicht
Die internationalen Bemühungen zur Bewältigung des anhaltenden Konflikts in der Ukraine nehmen weiter Fahrt auf. Auf der Tagesordnung während der jüngsten Beratungen der G7-Staaten am Rande der UN-Vollversammlung stand die Verstärkung der Unterstützung für die Ukraine sowie die Verschärfung des Sanktionsregimes gegenüber Russland.
Johann Wadephul, deutscher Außenminister und CDU-Politiker, äußerte sich in New York zu den künftigen Schritten und rechnete mit einer Verschärfung der US-amerikanischen Sanktionen gegen Moskau. Die G7, bestehend aus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, den USA und Großbritannien, zeigten sich einig in der Unterstützung der Ukraine.
Wadephul richtete eine klare Botschaft an den russischen Präsidenten: Der fortgesetzte Revanchismus Russlands sei eine Sackgasse. Er betonte, dass die Lösung des Konflikts in greifbare Nähe rücke, wenn Wladimir Putin den Verhandlungstisch nicht weiter verweigere. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im US-Senat, wo ein parteiübergreifendes Sanktionspaket auf dem Tisch liegt, bleibt abzuwarten, ob Präsident Donald Trump bereit ist, zu handeln.
In seinen Kommentaren hob Wadephul hervor, dass Putin noch die Gelegenheit habe, Verhandlungen in Betracht zu ziehen. Andernfalls drohten neben europäischen auch schärfere amerikanische Sanktionen. Deutschland stehe dabei fest an der Seite der USA, entschlossen, mit der Kombination aus Dialogbereitschaft und unmissverständlicher Unterstützung für die Ukraine aufzutreten.

