Zukunftssichere Lagerverwaltung mit SAP: So gelingt der Umstieg von SAP WM auf EWM
Strategien, Best Practices und Umfrage-Insights aus dem LogiPlus Web-Seminar vom 13.02.2025

08. April 2025, 12:25 Uhr · Quelle: Pressebox
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, von SAP WM auf SAP EWM umzusteigen, da die Wartung von SAP WM 2027 ausläuft. Eine durchdachte Migration bietet die Chance zur Optimierung der Lagerlogistik, wobei die Wahl der passenden Systemarchitektur entscheidend für den Erfolg ist.

Ludwigshafen, 08.04.2025 (PresseBox) - Mit Blick auf das bevorstehende Wartungsende von SAP WM standen Unternehmen im LogiPlus Web-Seminar „Rock Your Migration! Wie der Sprung von SAP WM zu SAP EWM gelingt“ vor der zentralen Frage: Wie kann die Umstellung auf SAP EWM effizient und zukunftssicher gestaltet werden? Im Mittelpunkt standen konkrete Ansätze zur Migration, Erfolgsfaktoren und praxisnahe Empfehlungen.

Dringlichkeit der SAP WM Migration und strategische Weichenstellungen

Das Ende der SAP WM-Ära mit Auslaufen der regulären SAP WM-Wartung in 2027 erfordert eine klare Roadmap für den Übergang. Diskutiert wurden drei unterschiedliche Migrationsansätze: Brownfield mit Übernahme der bestehenden Prozesse, Greenfield als kompletter Neuansatz und der hybride Bluefield-Ansatz, bei dem die Lager-Physik bleibt wie sie ist und die Prozesse auf den Prüfstand gestellt und optimiert werden. LogiPlus CEO Thilo Matheis betonte dabei: „Erfolgsentscheidend ist eine durchdachte Vorbereitungsphase, in der zentrale Fragen zur Lagerorganisation, Systemarchitektur und Prozessgestaltung geklärt werden.“

SAP EWM als strategische Lösung

SAP EWM bietet weit mehr als reine Lagerverwaltung. Die Software fungiert als zentrale Steuerungseinheit für Materialflüsse, Ressourcenmanagement und Automatisierung. Anders als SAP WM ermöglicht EWM eine tiefgehende Prozesssteuerung – von der Ressourcenzuweisung bis zur vollständigen Integration automatisierter Systeme.

Ein besonderer Vorteil: Über die MFS-Komponente (Material Flow System) kann automatisierte Lagertechnik direkt – ohne separate Middleware – angesteuert werden.

SAP WM Migration auf EWM als Chance zur Neugestaltung und Erfolgsfaktoren

Eine frühzeitige Analyse bestehender Prozesse ist essenziell. SAP EWM Experte Thilo Matheis bringt es auf den Punkt: „Die Migration ist weit mehr als ein technisches IT-Projekt – sie bietet die Chance zur grundlegenden Optimierung der Lagerlogistik. Unternehmen sollten bestehende Prozesse kritisch hinterfragen und gegebenenfalls optimieren, um ihre Lagerlogistik zukunftsfähig aufzustellen. Mit einer fundierten Planung, Best Practices und der richtigen Strategie wird der Wechsel zu SAP EWM nicht nur zu einer Notwendigkeit, sondern zu einem echten Wettbewerbsvorteil.“

Die nahtlose Integration in die bestehende IT-Landschaft ermöglicht dabei Transparenz im Lagerbetrieb und eine effiziente Ressourcennutzung. Mitentscheidend sind dabei Schulungen und aktives Change Management, um die Akzeptanz bei Mitarbeitenden sicherzustellen und die Umstellung im laufenden Betrieb erfolgreich zu gestalten.

On-Premise, Cloud oder Hybrid? Die Wahl der richtigen Architektur

Ein weiteres zentrales Thema des Web-Seminars war die Wahl der optimalen Systemarchitektur, die unter anderem je nach der individuellen Situation in puncto Komplexität, Automatisierungsgrad und S/4 Gesamtstrategie zu bewerten ist.

Unternehmen können SAP EWM entweder als Embedded-Lösung direkt in S/4HANA integrieren oder als dezentrale Lösung betreiben. Während die Embedded-Version Vorteile hinsichtlich der Integration mit anderen Modulen bietet, ist die dezentrale Variante insbesondere für hochautomatisierte Lager mit komplexeren Prozessen sinnvoll. In diesem Zusammenhang verglich Thilo Matheis die verschiedenen SAP EWM Private Cloud-Optionen gegenüber dem On-Premise Ansatz.

Umfrage-Insights: Pläne, Unsicherheiten und Entscheidungstrends

Die Umfrageergebnisse des LogiPlus Web-Seminars zeigen, dass zwar deutlich mehr Unternehmen als noch vor 12 Monaten das Thema SAP WM-Migration kurzfristig angehen möchten – ca. 40 % in den kommenden 24 Monaten. Doch noch immer sehen viele Befragte das Thema mittelfristig, rund 47 % gehen die Transformation erst in 2 bis 3 Jahren an, also nach 2027, was eine Extended Maintenance erforderlich macht.

Zudem herrscht bei vielen Unternehmen noch Unklarheit über den konkreten Migrationsweg. Rund 40 % der Befragten hat sich noch nicht auf eine konkrete Strategie festgelegt. Von den Personen, die bereits eine Wahl getroffen haben, bevorzugen rund 26 % Embedded EWM als On-Premise-Variante, gefolgt von etwa 16 % für Stock Room Management und 12 % für die dezentrale EWM-Lösung On-Premise. Nur rund 4 % wollen in die SAP EWM Private Cloud gehen.

LogiPlus CSO Axel Kunkelmann bewertet die Ergebnisse: „Wir sehen einerseits, dass in der SAP-Intralogistik die Cloud noch mit Zurückhaltung betrachtet wird. Anderseits zeigen die Resultate: Der Beratungsbedarf bleibt hoch – besonders hinsichtlich Strategieauswahl und Architekturentscheidung.“

Für weitere Informationen steht auf der LogiPlus Website das Whitepaper „Quo Vadis SAP WM?“ als Entscheidungshilfe zur Verfügung.

Zum Whitepaper: https://logiplus.de/insight/whitepaper-quo-vadis-sap-wm/

Intralogistik
[pressebox.de] · 08.04.2025 · 12:25 Uhr
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