XRP: Warum der Token nicht günstig sein sollte

Der Krypto-Experte BarriC hat erklärt, dass XRP nie dafür gedacht war, günstig zu sein, insbesondere angesichts seiner potenziellen Nutzung durch institutionelle Akteure. Er prognostiziert, dass der Altcoin mindestens $1.000 erreichen könnte, da er zunehmend von diesen Institutionen angenommen wird.
Krypto-Experte: XRP nicht für niedrige Preise konzipiert
In einem Beitrag auf der Plattform X äußerte BarriC, dass XRP nicht für niedrige Preise konzipiert wurde, sondern um institutionelle Werte zu bewegen. Er veranschaulichte dies mit einem Beispiel: Für eine grenzüberschreitende Transaktion im Wert von $1 Million wären 200.000 XRP bei einem Preis von $5 pro XRP erforderlich. Wäre der Kurs jedoch bei $50.000 pro Coin, wären nur 20 XRP nötig.
BarriC betonte, dass während Privatanleger hoffen, dass XRP günstig bleibt, Institutionen daran interessiert sind, Milliarden von Dollar mit möglichst wenigen Coins zu bewegen. Ein XRP-Preis von $2 löse keine globalen Liquiditätsprobleme, ebenso wenig wie ein Preis von $5 oder $10 institutionelle Abwicklungen erleichtere.
Er fügte hinzu, dass der Preis nicht mehr mit dem Einzelhandel verhandelt, sobald ein Vermögenswert benötigt wird, und dass sich der Preis entsprechend anpasst. BarriC schlug vor, dass XRP mindestens $1.000 erreichen müsse, um für institutionelle Zwecke geeignet zu sein. Er deutete auch an, dass der Token $10.000 und $50.000 erreichen könnte, wenn er weiter skaliert.
In einem weiteren Beitrag erklärte er, dass ein XRP-Anstieg auf $2 bis $10 erst der Anfang sei, während ein Anstieg auf $100 bis $1.000 den Übergang von Privatanlegern zur institutionellen Nutzung markiere. Ein Anstieg auf $1.000 bis $10.000 sei der Punkt, an dem die Adoption zur Notwendigkeit werde. Ein Kurs zwischen $10.000 und $50.000 würde XRP in die globale Finanzinfrastruktur integrieren.
Ehemaliger Ripple-CTO zweifelt an $10.000-Ziel
Der ehemalige Ripple-CTO David Schwartz äußerte sich skeptisch zu Spekulationen über einen möglichen XRP-Anstieg auf $10.000 und bezeichnete dies als unmöglich. In einem Beitrag erklärte er, dass, wenn es einige sehr reiche und rationale Personen gäbe, die an eine 1%ige Chance glaubten, dass XRP in einigen Jahren $10.000 erreichen könnte, sie den Preis bereits auf mindestens $20 getrieben hätten.
Der Krypto-Experte Pumpius reagierte darauf und bemerkte, dass der ehemalige CTO $20 als rationalen Gebotspreis für XRP-Anhänger nannte, während er sein ETH bei etwa $1 verkaufte. Er fügte hinzu, dass die Anwendung des 2.300-fachen ETH-Multiplikators auf den $10-Preis bedeuten könnte, dass XRP $46.000 erreichen könnte.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung liegt der XRP-Preis laut CoinMarketCap bei etwa $1,46 und ist in den letzten 24 Stunden gestiegen.

