Witkoff im Kreml: Wird der „Friedensbeauftragte“ erneut scheitern?
Steve Witkoff, der als Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump agiert, reist unermüdlich durch die Welt auf der Suche nach Frieden. Seine bisherigen Bemühungen blieben jedoch weitgehend erfolglos: Sowohl im Gaza-Konflikt als auch in der Ukraine konnte er den ersehnten Frieden bisher nicht erreichen. Nun steht sein fünfter Besuch im Kreml an, und die Erwartungen sind gedämpft.
Interessanterweise gibt es diesmal zwei Aspekte, die die Beobachter aufmerken lassen. Zum einen bleibt die Frage, ob sich Witkoff und Trump erneut von Wladimir Putin beschwichtigen lassen und eventuell die geplanten Sanktionen wieder zurückziehen, bevor diese am Freitag eingeführt werden sollen. Diese Unsicherheit sorgt für Spannung in den internationalen Beziehungen.
Zum anderen befindet sich auch Indiens nationaler Sicherheitsberater, Ajit Doval, derzeit in Moskau. Indien ist einer der größten Abnehmer von russischem Öl und wäre besonders von den US-Sanktionen betroffen. Obwohl Putin die wirtschaftlichen Drohungen aus den USA herunterspielt, zeigen die Anwesenheit von Doval und die Sorgen der Handelspartner, dass diese die Situation ernst nehmen.

