Warnsignale: Bitcoin 365-Tage-Durchschnitt droht einzubrechen

07. November 2025, 01:43 Uhr · Quelle: BTCStar
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Foto: RoyBuri via Pixabay
Der Bitcoin-Kurs steht unter bearischem Druck, mit Risiken für den 365-Tage-Durchschnitt. Analysen deuten auf mögliche Korrekturen hin, beeinflusst durch ETF-Abflüsse und Fed-Politik.

Der Kryptowährungsmarkt steht derzeit unter erheblichem bearishen Druck, und Bitcoin (BTC) kämpft darum, zuvor wichtige Unterstützungsniveaus zurückzuerobern.

Jüngste Daten von CoinGecko zeigen, dass Bitcoin in der vergangenen Woche fast 6% verloren hat, ein Rückgang, der auch andere große Kryptowährungen wie Ethereum (ETH), XRP, Binance Coin (BNB) und Solana (SOL) beeinträchtigt hat, die ebenfalls zweistellige Verluste in diesem Zeitraum verzeichneten.

Galaxy Digital senkt Bitcoin-Kursziel

Dieser Abschwung steht im krassen Gegensatz zu der optimistischen Stimmung zu Beginn des Oktobers, als Bitcoin aufgrund einer Welle von Margin-Käufen auf ein aktuelles Allzeithoch von etwas über $126,000 anstieg.

Die Euphorie währte jedoch nur kurz, denn rund $20 Milliarden in gehebelten Positionen auf dem Kryptomarkt wurden nur wenige Tage später am 10. Oktober abrupt liquidiert, was das anhaltende Misstrauen unter den Investoren weiter verstärkte.

Michael Novogratzs Galaxy Digital hat kürzlich sein Jahresende-Bitcoin-Kursziel auf $120,000 nach unten revidiert, ein signifikanter Rückgang gegenüber der vorherigen Schätzung von $185,000, wobei diese Anpassung auf den “signifikanten Leverage-Abriss” zurückzuführen ist.

Das Marktforschungsunternehmen CryptoQuant weist darauf hin, dass ein Rückgang von Bitcoin unter seinen 365-Tages-Durchschnitt nahe $102,000 auf eine tiefere Korrektur hindeuten könnte. Dieser gleitende Durchschnitt hat während dieses Bullenzyklus historisch als kritische Unterstützung fungiert, und sein Versagen könnte zu einer stärkeren Korrektur des Bitcoin-Preises führen.

In ihrer Analyse erläuterten die Experten von CryptoQuant die Bedingungen, die für Bitcoin notwendig sind, um seine aktuelle Richtung umzukehren und möglicherweise neue Allzeithochs zu erreichen. Sie stellten fest, dass Bitcoin eine globale „risk-off“-Bewegung anführte und das kritische $100,000-Unterstützungsniveau getestet hat.

Dieser Rückgang wurde durch einen stärkeren Dollar und anhaltende Unsicherheiten in Bezug auf die Politik der US-Notenbank (Fed) beeinflusst, die die breitere Risikoaversion über verschiedene Anlageklassen hinweg verstärkt haben.

Bemerkenswert waren vier aufeinanderfolgende Sitzungen mit etwa $1,3 Milliarden Netto-Abflüssen aus US-Spot-BTC-ETFs, die einen der stärksten Rückenwinde für den Markt im Jahr 2025 umgekehrt haben.

Diese nachlassende Nachfrage am Spot-Markt fiel mit einer erzwungenen Deleveraging zusammen, was zu über $1 Milliarde an Long-Liquidationen auf den jüngsten Tiefstständen führte, die kurzzeitig die Intraday-Unterstützung durchbrochen hatten, bevor Dip-Käufer eingriffen.

Stabilisierung der ETF-Zuflüsse entscheidend

Der Optionsmarkt hat die Volatilität weiter verschärft, da Händler netto-Short Gamma um den $100,000-Strike bleiben, was zu einer erhöhten Absicherungsaktivität in der Nähe dieses kritischen Levels führt.

Die $100,000-Marke steht nun als psychologische Barriere, und jede Stabilisierung der ETF-Zuflüsse könnte die Marktentwicklung verändern, vorausgesetzt, es treten keine neuen makroökonomischen Schocks auf.

An der makroökonomischen Front argumentieren die Analysten, dass das aktuelle Umfeld unterstützend bleibt, wenn auch durch den anhaltenden Regierungsstillstand in Washington getrübt. Politik-Klarheit bleibt jedoch schwer fassbar.

Der jüngste 25-Basispunkt-Schnitt der Federal Reserve im Oktober, der in einigen Punkten abweichende Meinungen einschloss, wurde von einem vorsichtigen Ton begleitet, der Erwartungen auf einen weiteren Schnitt im Dezember zurückdrängte.

Die Märkte preisen derzeit eine 60-65%ige Chance für eine Folgemaßnahme ein, aber da das Schweigeintervall der Fed andauert, könnten sich die Politiker mit der Idee einer Pause wohler fühlen, was helfen würde, den Dollar fest und die Kreditbedingungen straff zu halten.

Um nachhaltig höher auszubrechen, legt die Analyse von CryptoQuant nahe, dass eine Umkehr der ETF-Abflüsse und erneutes Vertrauen in Risikoanlagen wahrscheinlich notwendig sein werden.

Finanzen / Crypto / Bitcoin / Kryptowährung / Marktanalyse
07.11.2025 · 01:43 Uhr
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