Wachstumserwartungen und Zinssenkungshoffnungen beflügeln Fernost-Börsen
Die bedeutendsten Aktienmärkte Asiens haben zur Wochenmitte einen Aufwärtstrend verzeichnet, begünstigt durch positive Vorgaben der Wall Street. Diese Entwicklung wird maßgeblich von Hoffnungen auf eine mögliche US-Zinssenkung getragen, die als Reaktion auf einen Rückgang der Beschäftigung in den USA erwogen wird.
Technologieaktien setzten sich an die Spitze der Kursgewinner, nachdem der US-Softwarekonzern Oracle mit überzeugenden Zahlen und einem optimistischen Wachstumsausblick für Aufsehen gesorgt hatte. Im nachbörslichen US-Handel erlebten Oracle-Aktien einen beachtlichen Anstieg von rund 30 Prozent.
Mit Spannung wird auch die bevorstehende Veröffentlichung der US-Inflationsdaten erwartet, die weiteren Aufschluss über die künftige Geldpolitik der USA geben könnte. Die Erzeugerpreise werden Mittwoch und die Verbraucherpreise Donnerstag bekannt gegeben. Diese Daten könnten entscheidenden Einfluss darauf haben, wie drastisch die US-Notenbank Fed in der nächsten Woche die Zinsen senken wird.
In Japan konnte der Nikkei 225-Index einen Anstieg von 0,9 Prozent verzeichnen und erreichte mit knapp 43.838 Punkten einen neuen Schlusskursrekord. Zuvor hatte er mit 44.186 Zählern bereits ein Allzeithoch während des Handelsverlaufes erreicht. Der chinesische CSI-300-Index, der die wichtigsten Festland-Aktien umfasst, stieg um 0,3 Prozent auf 4.451 Punkte. Hongkongs Hang-Seng-Index gewann am späten Handelstag 1,2 Prozent auf 26.240 Punkte hinzu. Der australische S&P/ASX 200 schloss 0,3 Prozent höher bei 8.830 Zählern.

