Vulkanausbruch in Äthiopien stört Flugverkehr in Indien
Der unlängst erfolgte Ausbruch des Hayli Gubbi Vulkans im Nordosten Äthiopiens hat zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs in Indien geführt. So kam es am bedeutenden Flughafen in Delhi zu mindestens sieben Flugausfällen, während diverse weitere Flüge Verspätungen verzeichneten.
Die Ursache: eine Aschewolke, die sich aufgrund des Vulkanausbruchs über Teile des indischen Luftraums gelegt hat. Inmitten der Situation hat die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA Fluggesellschaften dazu aufgerufen, die betroffenen Gebiete zu umfliegen und ihre Routen anzupassen. Das Wetteramt gibt an, dass sich die Aschewolke in einer Höhe von etwa zehn Kilometern befindet und voraussichtlich bald den indischen Luftraum verlassen wird, um weiter in Richtung China zu ziehen. Eine beruhigende Nachricht für Reisende, denn das Vulkan-Beobachtungszentrum in Toulouse meldet, der Ausbruch sei bereits wieder beendet.
Der Hayli Gubbi Vulkan, der nach Jahrtausenden der Inaktivität in der Region Afar aktiv geworden ist, hält die wissenschaftliche Gemeinschaft weltweit in Atem. Trotz der dramatischen Eruption, von der rund 9.000 Menschen im näheren Umkreis betroffen sein könnten, wurden keine Verluste an Menschenleben oder Schäden verzeichnet. Die auf rund 8,5 Kilometer aufgestiegene Aschewolke zog zunächst über die Arabische Halbinsel und nutzte dann die Luftströmungen, um sich über Pakistan weiter nach Indien auszubreiten.

