Verzögerte Arbeitsmarktdaten erhöhen Unsicherheit bei Anlegern
Die Unsicherheitswolken über der US-Wirtschaft bleiben bestehen, denn die Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat Oktober wird auf Ende des Jahres verschoben. Diese Entscheidung des Bureau of Labor Statistics sorgt für Stirnrunzeln, da die Daten nun gemeinsam mit denen für November erst am 16. Dezember bekannt gegeben werden sollen.
Besonders brisant ist der Zeitpunkt dieser Veröffentlichung, erfolgt sie doch erst nach der nächsten Zinssitzung der US-Notenbank, die für den 9. und 10. Dezember angesetzt ist. Das Fehlen dieser bedeutenden ökonomischen Kennzahlen könnte die Entscheidungsfindung der Fed maßgeblich beeinflussen, zumal zuletzt die Unsicherheit über eine weitere Zinssenkung zugenommen hat.
Hinzu kommt, dass die jüngsten haushaltspolitischen Querelen und der daraus resultierende Regierungsteilstillstand im Oktober und November die Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten verzögert haben. Immerhin ist die Nachholung der September-Arbeitsmarktdaten für den Nachmittag angesetzt und könnte zumindest in Teilen Klarheit schaffen.

