Vermögenswerte von Nicolás Maduro in der Schweiz eingefroren
Die Schweizer Regierung hat beschlossen, mutmaßliche Vermögenswerte des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sowie seines Umfelds einzufrieren, um einen potenziellen Abfluss aus der Schweiz zu verhindern. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die genannten Vermögenswerte nicht unkontrolliert bewegt werden können. Betroffen sind laut Angaben aus Bern insgesamt 37 Personen. Die aktuellen Mitglieder der venezolanischen Regierung bleiben allerdings von dieser Maßnahme unberührt.
Einzelheiten über eventuelle Konten oder Vermögenswerte von Maduro oder seinem Gefolge in der Schweiz sind derzeit nicht verfügbar. Finanzinstitutionen und Personen, die über derartige Vermögenswerte Bescheid wissen oder diese verwalten, sind nun verpflichtet, diese unverzüglich zu sperren und dies der Geldwäsche-Meldestelle zu melden.
Sollten rechtliche Untersuchungen ans Licht bringen, dass die eingefrorenen Vermögenswerte aus illegalen Quellen stammen, plant die Schweiz, diese der venezolanischen Bevölkerung zugutekommen zu lassen, wie die Regierung bekanntgab.

