USA vergrößern politischen Konflikt: Militärische Intervention in Venezuela führt zu internationalem Aufsehen

Der jüngste Eingriff des US-Militärs in Venezuela, der zur Ergreifung des umstrittenen Präsidenten Nicolás Maduro führte, zieht weitreichende diplomatische Kreise. Dabei verloren tragischerweise auch 32 kubanische Sicherheitsoffiziere ihr Leben. Diese wurden von der Kommunistischen Partei Kubas gesandt, um die venezolanische Regierung zu unterstützen und betrachteten ihre Mission als ehrenhafte Pflicht.
Kubas langjährige militärische und sicherheitstechnische Präsenz in Venezuela ist kein Geheimnis. Besonders Geheimdienstmitarbeiter aus Kuba halfen, den militärischen Einfluss der venezolanischen Führung zu konsolidieren und Maduros persönliche Sicherheit zu gewährleisten. Dies bestätigten auch Aussagen aus Washington, wie jene von Präsident Donald Trump, der den Einsatz der kubanischen Kräfte für die Sicherheit Maduros hervorhob.
Trotz der in der Nacht auf Samstag erfolgten Aktion der US-Spezialeinheiten gegen Maduro und der forcierten Überstellung in die Vereinigten Staaten, bleibt ungewiss, ob die kubanische Regierung mit weiteren militärischen Schritten der USA rechnen muss. US-Außenminister Marco Rubio kritisierte die kubanische Unterstützung für Maduro scharf, vermied jedoch konkrete Angaben über zukünftige Maßnahmen gegen Kuba. Die angespannten Beziehungen beider Länder scheinen sich dennoch erneut zu verschärfen. Historisch betrachtet stellen die politischen Spannungen zwischen Havanna und Washington ein dauerhaftes Element der internationalen Politik dar.

