USA setzen auf militärische Präzision – Angriff auf iranische Atomkomplexe wirft Fragen auf
Die jüngsten militärischen Operationen der Vereinigten Staaten haben weltweit für spannungsgeladene Diskussionen gesorgt. Im Fokus stehen die Angriffe auf iranische Atomkomplexe, bei denen der Einsatz von bunkerbrechenden Bomben eine zentrale Rolle spielte.
Bisher liegen jedoch keine konkreten Informationen über die Eindringtiefe dieser Spezialwaffen vor, die speziell für solche militärischen Herausforderungen entwickelt wurden. Auch die verantwortliche Entwicklungseinheit gibt sich derzeit wortkarg hinsichtlich der genaueren Auswirkungen dieser Präzisionsangriffe.
Unter dem Codenamen "Mitternachtshammer" hatten US-Tarnkappenbomber am 22. Juni bei einem koordinierten Einsatz 14 der hochmodernen GBU-57 Bomben auf strategisch wichtige Nuklearanlagen in Fordo, Natans und Isfahan abgeworfen. Diese Operation wurde in Kooperation mit israelischen Militärplänen durchgeführt, um die Anstrengungen im iranischen Atomprogramm erheblich zu stören und möglicherweise langfristig zu unterbinden.
Während US-Präsident Donald Trump in seiner Stellungnahme von einer kompletten Eliminierung der iranischen Atomkapazitäten sprach, kam der amerikanische Militärgeheimdienst DIA zu einer differenzierten, vorläufigen Einschätzung: Das Nuklearprogramm Irans sei möglicherweise nur um wenige Monate zurückgeworfen worden. Diese divergierenden Ansichten werfen Fragen über die tatsächliche Effektivität des Angriffs auf und lassen auf weitere Diskussionen in Fach- und Expertenkreisen schließen.

