USA im Zoll-Fieber: Trumps zweiter Anlauf und die möglichen Folgen
In einem erneuten Versuch, seine wirtschaftspolitischen Ziele zu erreichen, setzt US-Präsident Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit weiterhin auf höhere Zölle, um Arbeitsplätze in die USA zu verlagern und die Staatskassen zu füllen. Doch die Kehrseite dieser Maßnahme zeigt sich deutlicher als je zuvor: Unternehmen werden wahrscheinlich die gestiegenen Kosten über Preiserhöhungen an die Verbraucher weitergeben, was die Lebenshaltungskosten in die Höhe treibt.
Gleichzeitig werden die neuen Abgaben die ohnehin fragile internationale Wirtschaft belasten. Besonders der Automobilsektor, in dem grenzüberschreitende Produktionsprozesse zum Alltag gehören, könnte unter den verschärften Handelsbedingungen leiden. Der Vorstoß birgt zudem das Risiko eines globalen Handelskrieges, in dem niemand tatsächlich gewinnen kann – eine Aussicht, die in einschlägigen Kreisen um Trump jedoch ignoriert und stattdessen als Beginn eines glorreichen Wirtschaftskapitels gefeiert wird.
Sollte Trump auch Deutschland und die EU-Staaten ins Visier nehmen und mit Zöllen belegen, wird eine besonnene Reaktion empfohlen. Ein maßvolles Vorgehen mit zusätzlichen Abgaben auf nur ausgewählte Produkte könnte Eskalationen verhindern und die Europäer vor größeren wirtschaftlichen Verlusten bewahren.

