Strom kehrt in den Berliner Südwesten zurück: Wegner lobt effiziente Krisenbewältigung
Der Berliner Südwesten kann aufatmen: Nach vier dunklen Tagen wird die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wieder schrittweise hochgefahren. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) versicherte, dass ab 11:00 Uhr Elektrizität in die Haushalte zurückkehren wird.
Die Wiederherstellung der Versorgung ist das Resultat einer koordinierten Großschadenslage, die es den Verantwortlichen erlaubte, alle notwendigen Kräfte und Aktionen zu konzentrieren. Die effektive Sanierung verdankt sich unter anderem dem parallelen Vorgehen an zwei Reparaturstellen, was schlussendlich zum Erfolg führte, so Wegner weiter.
Möglich wurde dies nach einem Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte. Der Angriff hinterließ 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen zunächst ohne Strom, was bis zu 100.000 Menschen betraf.
Die Großschadenslage, die am Sonntag ausgerufen wurde, half, rasch Bundesunterstützung zu mobilisieren. Wegner dankte allen Beteiligten für ihre schnelle und professionelle Handhabung der Krise.
Besondere Aufmerksamkeit widmet er nun den Heizungsanlagen, um Schäden während des Wiederhochfahrens zu verhindern. Zugleich kündigte der Berliner Senat an, aus dem Vorfall zu lernen, um die Resilienzstruktur der Stadt weiter zu stärken.

