US-Operationen in der Karibik: Kontroversen um Vorgehen gegen Drogenkriminalität
In einer erneuten Eskalation der Anti-Drogen-Operationen in der Karibik haben die USA Berichten zufolge ein weiteres mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot angegriffen. Anders als bei früheren Einsätzen soll es diesmal Überlebende gegeben haben, wie US-Regierungsquellen gegenüber ABC News bestätigten. Auch CNN meldete unter Berufung auf Regierungsbeamte, dass es Überlebende gebe, deren Zustand derzeit unbekannt ist.
Seit Wochen intensivieren die USA ihre Maßnahmen in der Region, um den Drogenhandel zu stoppen. Diese aggressiven Einsätze haben laut Regierungsangaben bislang über 20 Todesopfer gefordert und stoßen auf erheblichen Widerstand aufgrund rechtlicher Bedenken. Kritiker hinterfragen die Rechtmäßigkeit und die internationale Legitimation derartiger Aktionen.
Parallel dazu wurde bekannt, dass Präsident Trump dem Geheimdienst CIA grünes Licht für verdeckte Operationen in Venezuela gegeben habe. Details bleiben nebulös, doch die Ankündigung erfolgte zusammen mit der Absicht, den Drogenhandel auch auf dem Festland bekämpfen zu wollen.
Kürzlich berichteten US-Medien, dass Langstreckenbomber vom Typ B-52 in der Nähe von Venezuela gesichtet wurden. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro äußerte am Donnerstag scharfe Kritik und warf der US-Regierung einen 'psychologischen Krieg' vor, der dazu diene, Venezuela zu destabilisieren. In seiner Ansprache in Caracas führte er aus, diese 'ungeschickte' Interventionspolitik strebe einen Regimewechsel an.
Bereits zuvor hatte das Weiße Haus das Maduro-Regime als illegitim klassifiziert und Zweifel an der zukünftigen Wahl 2024 in Venezuela geäußert. Maduro regiert trotz stark umstrittener Wahlen und internationaler Kritik weiter.

