US-Inflation überrascht mit deutlicher Abkühlung
Die neuesten Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten haben Experten am Donnerstag in Erstaunen versetzt. Innerhalb eines Jahres erhöhten sich die Verbraucherpreise lediglich um 2,7 Prozent, wie das amerikanische Arbeitsministerium verkündete. Nach der im September gemessenen Inflationsrate von 3,0 Prozent hatten Analysten im Durchschnitt mit einem moderaten Anstieg auf 3,1 Prozent gerechnet. Dennoch bestehen durch den teilweisen Regierungsstillstand im Oktober und bis Mitte November zahlreiche Unsicherheiten, weshalb eine endgültige Zahl für Oktober weiterhin nicht verfügbar ist.
Interessanterweise zeigte sich auch die Kerninflation, bei der volatile Preise für Energie und Nahrungsmittel außer Acht gelassen werden, niedriger als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie um 2,6 Prozent, während Experten mit einer Rate von 3,0 Prozent gerechnet hatten.
Diese überraschend positiven Daten wurden von den Aktienmärkten freundlich aufgenommen, was den Euro gegenüber dem US-Dollar leicht aufwerten ließ.

