US-Börsen stagnieren: Vorsicht dominiert vor politisch angespannter Woche
Nach einem Höchststand der US-Börsen präsentieren sich die wichtigsten Indizes zur Wochenmitte stabil und ohne große Veränderungen. Marktteilnehmer blicken gespannt auf das bevorstehende Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Besonders nach dem ergebnislosen Gespräch Trumps mit Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag, bleibt die geopolitische Lage zwischen den Nationen angespannt und sorgt für Zurückhaltung unter den Investoren.
Ein weiterer bedeutender Termin für die Märkte ist das am Donnerstag startende dreitägige Notenbankentreffen in Jackson Hole. Hier werden die Worte von US-Notenbankchef Jerome Powell erwartet, die Einblicke in die zukünftige Richtung der amerikanischen Geldpolitik geben könnten. Obwohl eine moderate Senkung des Leitzinses Mitte September vorstellbar bleibt, wird eine aggressivere Lockerung der Geldpolitik, wie sie Präsident Trump bevorzugt, als unwahrscheinlich angesehen.
Der Dow Jones Industrial verlor leicht um 0,10 Prozent und schloss bei 44.900,80 Punkten. Am vorherigen Freitag war ihm ein neues Rekordhoch gelungen, jedoch musste er einen Großteil der Gewinne wieder abgeben. Ähnlich verzeichnete der S&P 500 geringe Verluste, der um 0,03 Prozent auf 6.447,95 Punkte fiel. Der technologielastige Nasdaq 100 gab ebenfalls nach und schloss mit einem Minus von 0,10 Prozent bei 23.689,25 Punkten, nachdem er am letzten Mittwoch ein frisches Rekordhoch erreicht hatte.

