US-Börsen stagnieren trotz spekulativer Zinshoffnungen
Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag von ihrer ruhigen Seite, nachdem sie zu Beginn der Woche moderate Gewinne verzeichnet hatten. Der renommierte Dow Jones Industrial bewegte sich kaum und verzeichnete lediglich ein Plus von 0,07 Prozent auf 45.547 Punkte. Auch der umfangreichere S&P 500 konnte nur marginal um 0,06 Prozent auf 6.499 Punkte zulegen. In gleicher Manier verharrte der tech-orientierte Nasdaq 100 nahezu unverändert bei 23.770 Punkten.
Die Investorenstimmung wird derzeit von der Hoffnung geprägt, dass die Federal Reserve noch im laufenden Monat nach einer längeren Pause die Zinsen senken könnte. Dies trifft auf die Erwartung, dass trotz Ermüdungserscheinungen auf dem Arbeitsmarkt die amerikanische Wirtschaft immer noch hinreichend kräftig sei, um Unternehmensgewinne voranzutreiben.
Doch die positiven Erwartungen wurden durch steigende geopolitische Spannungen gedämpft. Insbesondere der Goldpreis erklomm ein neues Rekordhoch als Reaktion auf Entwicklungen im Nahen Osten. Hintergrund ist ein Angriff der israelischen Armee auf die Hamas-Führung in Doha, dem Zentrum Katars, der die Unsicherheiten weiter anfachte.

