US-Aktienmärkte zurück auf Erholungskurs: Positive Entwicklungen bei Arbeitsmarkt und Unternehmensbilanzen
Nach einem verhaltenen Vortag haben die US-Börsen am Mittwoch wieder Boden gutgemacht. Der Dow Jones Industrial kletterte um 0,48 Prozent und schloss bei 47.311,00 Punkten. Auch der S&P 500 legte zu und erreichte 6.796,29 Punkte, ein Plus von 0,37 Prozent. Der Nasdaq 100 verzeichnete ein kräftigeres Wachstum von 0,72 Prozent, was ihn auf 25.620,03 Zähler brachte.
Angeheizt wurde die positive Stimmung durch den neuesten Bericht des privaten Arbeitsmarktanalysten ADP, der mehr neue Stellen in der US-Wirtschaft aufzeigt als erwartet. Diese Daten stehen momentan besonders im Fokus, da die offiziellen Regierungsdaten aufgrund teilweiser Schließungen nicht veröffentlicht werden. Gleichzeitig signalisiert der ISM-Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungssektors überraschend ein wieder anziehendes Wirtschaftswachstum. Solche positiven Signale deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinssenkung durch die Fed gegen Jahresende geringer werden könnte, so der Helaba-Analyst Ulrich Wortberg.
Auf Unternehmensebene bleibt die laufende Berichtssaison entscheidend. McDonald's beispielsweise legte nach guten Quartalszahlen um 2,2 Prozent zu, während Amgen mit einem Plus von 7,8 Prozent den höchsten Stand seit März erreichte. Analysten zeigten sich von dem optimistischen Blick des Biotechnologieunternehmens auf das Jahr 2025 überrascht. Der Halbleitersektor glänzt ebenfalls: AMD steigerte sich um 2,5 Prozent dank übertroffener Erwartungen, während Micron Technology mit einem beachtlichen Gewinn von knapp 9 Prozent auf ein neues Rekordhoch kletterte. Die Jahresbilanz des Technologiekonzerns weist nun ein beeindruckendes Plus von 182 Prozent aus. Im Bereich der Nebenwerte verlief die Finanzberichterstattung gemischt. So verbuchte der Elektroautohersteller Rivian einen rasanten Kursanstieg von über 23 Prozent. Demgegenüber standen jedoch deutliche Verluste bei Axon, Pinterest und Trex, die um mehr als 9, 22 beziehungsweise 31 Prozent nach unten korrigierten.

