Turbolenzen im Weißen Haus: Susie Wiles sieht sich Missverständnissen ausgesetzt
Im jüngsten Wirbel um den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump nimmt die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, eine klare Position ein. Im Zentrum der Kontroverse steht ein Artikel des Magazins "Vanity Fair", der am Dienstag publiziert wurde und die Gemüter erhitzt. Wiles wirft der Publikation vor, ihre kritischen Äußerungen über ihren Chef aus dem Kontext gerissen und damit falsch dargestellt zu haben.
Die Berichterstattung, so Wiles in einem Post auf der Plattform X, lasse wesentliche Informationen außer Acht und zeichne ein "durchweg chaotisches und negatives Bild" von Präsident Trump und seinem Stab. Es handele sich um einen "unaufrichtigen Angriff" auf ihre Person sowie das gesamte Team des Weißen Hauses, welches sie als das "beste in der Geschichte" bezeichnete.
In dem umstrittenen Artikel äußerte sich Wiles auffallend direkt zu Trump, indem sie ihm beispielsweise die "Persönlichkeit eines Alkoholikers" zuschrieb. Der Artikel verzichtet jedoch darauf, den vollständigen Wortlaut abzudrucken. "Vanity Fair" stützte seinen Bericht auf mehrere Gespräche mit der Stabschefin. Rückendeckung für Wiles kam unverzüglich von Trumps Sprecherin Karoline Leavitt, die auf die unverbrüchliche Loyalität Wiles' hinwies und ihre unentbehrliche Rolle im Umfeld des Präsidenten betonte.

