Rekordgewinne bei Samsung dank KI-Boom: Speicherchips treiben Umsatz in neue Höhen
Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung konnte im vierten Quartal mit einer eindrucksvollen Steigerung seiner operativen Gewinnzahlen auftrumpfen. Angetrieben durch eine beständige Nachfrage nach Speicherchips im Zuge des florierenden Künstlichen-Intelligenz-Sektors, stieg der Betriebsgewinn auf atemberaubende 20 Billionen Won, was umgerechnet circa 11,8 Milliarden Euro entspricht. Diese Verdreifachung gegenüber früheren Ergebnissen stellt den höchsten Quartalsgewinn in der Firmengeschichte dar, wie Samsung am Donnerstag bekanntgab. Parallel zum Gewinn verzeichnete das Unternehmen auch beim Umsatz mit 93 Billionen Won einen neuen Rekord, was einer Steigerung von 23 Prozent entspricht.
Diese Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Analysten, und die Samsung-Aktie feierte im frühen Börsenhandel ein neues Allzeithoch, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzten. Details zu den genauen Ursachen dieses Erfolgs sollen am 29. Januar veröffentlicht werden. Branchenkenner führen das beeindruckende Ergebnis auf die hohe Nachfrage im Bereich der Künstlichen Intelligenz zurück, die den Bedarf an leistungsstarken Speicherchips in die Höhe schnellen lässt.
Samsung Electronics, ein globaler Marktführer in der Speicherchip-Produktion neben SK Hynix und dem US-amerikanischen Micron, profitierte zudem von der technologischen Weiterentwicklung seiner HBM-Chips (High Bandwidth Memory). Insbesondere die jungen HBM4-Chips des Unternehmens genießen großes Ansehen als effiziente KI-Beschleuniger. Die Börse spiegelt diesen Erfolg mit steigenden Kursen wider; in den letzten zwölf Monaten verzeichnete die Samsung-Aktie ein Wachstum von fast 150 Prozent. Der bisher höchste Kurs von 144.500 Won am Donnerstag markiert einen weiteren Meilenstein, auch wenn der Kurs im späteren Handel leicht nachgab.

