Tsunami-Warnungen vor Kamtschatka-Erdbeben teilweise zurückgenommen
Die japanischen Behörden haben die kürzlich verhängten Tsunami-Warnungen, die auf ein starkes Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka folgten, für einige Bereiche der Pazifikküste Japans herabgestuft. Die Warnstufen für die nördliche Hauptinsel Hokkaido und die nordöstliche Region Tohoku bleiben jedoch bestehen.
Dies berichtete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf die japanische Wetterbehörde. Die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten wurde weiterhin aufgefordert, sicherere Gebiete aufzusuchen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Zwischenzeitlich waren etwa zwei Millionen Menschen entlang der Pazifikküste Japans dazu aufgerufen worden, sich in höhere Lagen oder geschützte Regionen zu begeben, um den möglichen Gefahren eines Tsunamis zu entgehen. Trotz der teilweisen Entwarnung bleibt die Situation angespannt, und die Behörden raten zur Wachsamkeit.
Die Sicherheitskräfte und Rettungsdienste bleiben in Bereitschaft, um im Notfall schnell reagieren zu können und die Bevölkerung zu unterstützen.

