Deutsche Messebranche blickt mit Optimismus nach vorn
Die Messebranche in Deutschland zeigt sich in diesem Jahr optimistisch: Mit rund 320 geplanten Veranstaltungen wird an den 70 Messeplätzen im Land fast das Niveau der Vor-Corona-Zeit erreicht. Stuttgart steht mit beeindruckenden 25 Branchenveranstaltungen an der Spitze, gefolgt von Köln und Nürnberg mit je 24 Messen. Der Verband Auma hebt hervor, dass damit ein bedeutender Schritt zurück zur Normalität gemacht wurde, da im Jahr 2019 noch etwa 350 Messen stattgefunden haben.
Im vergangenen Jahr zählte die Branche mehr als 300 Messen, die von knapp 190.500 Ausstellern bespielt wurden. Insgesamt wurden rund 12,8 Millionen Besucher gezählt, was einem Plus von etwa drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dennoch bleiben die Besucherzahlen insgesamt hinter den Erwartungen zurück und liegen noch unter dem Niveau von 2019. Hauptursachen sind erhöhte Kosten für Reisen, Übernachtungen und Transporte sowie sich wandelnde Gewohnheiten und Branchenstrukturen. Der Verband zeigt sich jedoch zuversichtlich, was die weitere wirtschaftliche Entwicklung betrifft.
Zu den herausragenden Veranstaltungshighlights zählen die Grüne Woche und die IFA in Berlin, die Automobilausstellung IAA, die 2026 in Hannover erwartet wird, sowie die Gamescom in Köln. Laut einer Studie des Verbands bietet die Messewirtschaft in Deutschland rund 280.000 Arbeitsplätze. Bemerkenswert ist zudem, dass zwei Drittel der weltweiten Leitmessen in deutschen Messehallen stattfinden, was die zentrale Bedeutung Deutschlands im globalen Messewesen unterstreicht.

