Venezuela im Umbruch: Machado dankt Trump für Festnahme Maduros

Mit großer Dankbarkeit hat Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado auf die Festnahme des Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Einheiten reagiert. Im Gespräch mit Fox News erklärte die Friedensnobelpreisträgerin, dass der 3. Januar als historischer Tag in die Annalen eingehen werde, an dem die Gerechtigkeit über die Tyrannei triumphiert habe. An diesem Tag wurden Maduro und seine Ehefrau festgenommen und in die USA überstellt, wo sie sich in New York vor Gericht wegen mutmaßlicher Drogendelikte verantworten müssen. Machado, die Trumps harte Haltung gegenüber Venezuela bereits in der Vergangenheit lobte, wertet diese Ereignisse als entscheidenden Fortschritt.
Machado bezeichnete die Aktion als "Meilenstein" und betonte die Bedeutung nicht nur für Venezuela, sondern auch für die globale Gemeinschaft. "Es ist ein großer Schritt für die Menschheit, für die Freiheit und für die Menschenwürde", verkündete sie in einem im Netzwerk X verbreiteten Video-Ausschnitt des Interviews. Zudem äußerte sie die Hoffnung, dass Venezuela künftig zu einem zentralen Verbündeten der USA in den Bereichen Sicherheit, Energie, Demokratie und Menschenrechte werde.
Im Zuge der Festnahme forderte Machado die Ernennung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia zum neuen Staatschef. Der 76-jährige Ex-Diplomat, dem von Seiten der Opposition und internationaler Beobachter ein Wahlsieg zugesprochen wird, war bei den umstrittenen Wahlen gegen Maduro angetreten, nachdem Machado selbst nicht teilnehmen durfte. Allerdings hat Trump für sie selbst keine Führungsrolle in Venezuela vorgesehen, da ihr laut ihm die notwendige Unterstützung fehle. Derweil wurde Maduros loyale Verbündete Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin vereidigt, um seine Regierung weiterzuführen.

