Trump-Zölle kosten Resident Evil Requiem die Collector’s Edition
Politische Entscheidungen schlagen nun auf die Spieleindustrie durch! Capcom verzichtet erstmals seit Jahren auf eine physische Collector’s Edition für einen großen Resident Evil Ableger – und ausgerechnet die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump soll dafür verantwortlich sein. Während Fans weltweit auf Resident Evil Requiem fiebern, müssen sie sich mit einer nüchternen Realität abfinden: Die sonst üppig ausgestatteten Sammlereditionen bleiben diesmal aus. Ein Brancheninsider nennt nun die drastisch gestiegenen Produktionskosten durch Trumps Zollpolitik als wahrscheinlichen Grund für diese ungewöhnliche Entscheidung.
Insider benennt politische Ursachen
Der renommierte Gaming-Insider Dusk Golem reagierte auf Twitter auf die Frage eines verdutzten Fans und erklärte unverblümt, dass die von der Trump-Administration verhängten Zölle Capcom dazu bewogen hätten, auf eine Collector’s Edition zu verzichten. Obwohl das japanische Entwicklerstudio sich bislang nicht offiziell zu dieser Entscheidung geäußert hat, zeichnet sich ein klares Muster ab: Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus und der Implementierung seiner Zollpolitik Anfang 2025 sind die Herstellungskosten für physische Güter kontinuierlich in die Höhe geschossen. Die Gaming-Branche bekam die Auswirkungen unmittelbar zu spüren – Analysten prognostizierten bereits früh, dass Spielkonsolen und Games teurer werden würden, da Unternehmen die zusätzlichen Kosten unweigerlich an die Konsumenten weitergeben müssten. Sony erhöhte in der zweiten Jahreshälfte 2025 die Preise für seine gesamte PS5-Palette um saftige 50 Dollar, während Microsoft bei der Xbox-Reihe sogar zweimal nachjustieren musste.
Deluxe Edition als kümmerlicher Ersatz
Zwar müssen Sammler komplett auf eine physische Collector’s Edition verzichten, doch Capcom bietet immerhin einige digitale Annehmlichkeiten an. Die Deluxe Edition von Resident Evil Requiem kommt mit exklusiven Kostümen und Waffenskins für die beiden spielbaren Charaktere Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy. Zusätzlich können Interessierte über verschiedene Händler eine Premium-Steelbook-Version der Deluxe Edition ergattern – ein schwacher Trost für jene, die sich aufwendige Statuen, Artbooks und andere haptische Schätze erhofft hatten. Die Ironie dabei: Resident Evil Requiem vereint zwei völlig unterschiedliche Spielstile – Graces Abschnitte setzen auf klassisches Survival-Horror-Gameplay mit optionaler Tintenband-Mechanik und limitierten Speichermöglichkeiten, während Leons actiongeladene Segmente an das Remake von Resident Evil 4 erinnern. Ein derart ambitioniertes Projekt hätte eigentlich die perfekte Grundlage für eine opulente Sammlerausgabe geboten.
Nintendo-Exklusivitäten mit gesalzenem Preisschild
Nintendo-Enthusiasten erwartet zumindest eine gewisse Kompensation, wenngleich diese ebenfalls ihren Preis hat. Pünktlich zum Launch von Resident Evil Requiem am 27. Februar wird ein thematisch gestalteter Nintendo Switch 2 Pro Controller verfügbar sein – allerdings zu einem atemberaubenden Preis von 100 Dollar, was 10 Dollar mehr als die Standardversion bedeutet. Capcom kündigte außerdem eine Amiibo-Reihe für ein späteres Datum an und forderte Fans auf, gespannt zu bleiben. Darüber hinaus sollen 1/6-Skalierungen von Leon und Grace als Statuen über diverse Händler erhältlich sein, allerdings erst im Herbst 2026 – mehrere Monate nach dem eigentlichen Spielrelease. Diese zeitliche Verschiebung deutet darauf hin, dass Capcom die Produktionskosten besser kalkulieren möchte, bevor physische Sammlerstücke in Auftrag gegeben werden.
Steigende Preise ohne Ende in Sicht
Die Situation verdeutlicht ein grundsätzliches Dilemma der modernen Gaming-Industrie: Physische Medien und Sammlereditionen werden zunehmend zum Luxusgut. Die Zollpolitik verschärft diese Entwicklung dramatisch, wobei Schätzungen zufolge Spielkonsolen um bis zu 69 Prozent teurer werden könnten. Fans, die planen, sich eine Switch 2 oder ein anderes System für Resident Evil Requiem anzuschaffen, sollten nicht zu lange zögern, da weitere Preissprünge jederzeit möglich sind. Die Gaming-Community reagiert gespalten auf diese Entwicklungen – während einige digitale Inhalte als zeitgemäße Alternative akzeptieren, beklagen andere den Verlust jener liebevoll gestalteten physischen Sammlerstücke, die früher zum festen Bestandteil großer Releases gehörten.


