Universitätsstreit

Trump will eine Milliarde Dollar von Elite-Uni Harvard

03. Februar 2026, 07:30 Uhr · Quelle: dpa
Weißes Haus - Trump
Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Anlass der neuen Eskalation ist ein Bericht der «New York Times» über den Streit zwischen Regierung und Universität, den Trump als «völlig falsch» bezeichnete.
Ein Bericht der «New York Times» bringt neuen Schwung in den Streit zwischen Donald Trump und Harvard. Nun erhöht der US-Präsident den Druck auf die Universität.

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump legt im Streit mit der Elite-Universität Harvard University nach. Seine Regierung verlange eine Milliarde US-Dollar (846 Millionen Euro) Schadenersatz von der Hochschule und wolle künftig keinerlei Beziehungen mehr zu ihr unterhalten, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Trump warf Harvard schweres Fehlverhalten und antisemitisches Verhalten vor. Die Angelegenheit sei aus seiner Sicht eine strafrechtliche und keine zivilrechtliche Frage. Konkrete Belege für strafbare Handlungen nannte er nicht. Zugleich griff er den Universitätspräsidenten Alan Garber persönlich an und machte ihn für den Umgang mit dem Konflikt verantwortlich.

Streit um Einfluss auf Universitäten

Der Konflikt ist Teil einer größeren Auseinandersetzung zwischen der Trump-Regierung und mehreren Spitzenuniversitäten. Das Weiße Haus wirft Teilen der Hochschullandschaft eine linksliberale Ausrichtung sowie unzureichende Maßnahmen gegen Antisemitismus vor und versucht zugleich, über Fördermittel politischen Einfluss auszuüben.

Harvard war dabei besonders unter Druck geraten. Der Universität waren zeitweise staatliche Forschungsgelder entzogen worden, ein Bundesgericht erklärte dies jedoch für rechtswidrig und ordnete die Freigabe der Mittel an. Die Gespräche zwischen Regierung und Universität dauern an.

Trump kündigt rechtliche Schritte gegen New York Times» an

Anlass der neuen Eskalation ist ein Bericht der «New York Times» über den Streit zwischen Regierung und Universität, den Trump als «völlig falsch» bezeichnete. Demnach hat die Regierung in laufenden Gesprächen ihre ursprüngliche Forderung nach einer Zahlung von 200 Millionen US-Dollar (knapp 170 Millionen Euro) fallen gelassen. Ziel der Verhandlungen sei weiterhin, Änderungen an der Hochschulpolitik durchzusetzen, hieß es unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

Trump erklärte dagegen, ursprünglich sei es um deutlich höhere Summen gegangen, und sprach von mehr als 500 Millionen Dollar. Zugleich kündigte er rechtliche Schritte gegen die «New York Times» an. «Wir werden bald sehen, wie ich in meiner Klage gegen diese Betrüger abschneide», schrieb er. 

Harvard äußerte sich zunächst nicht zu Trumps jüngsten Vorwürfen. Im April 2025 hatte die Universität über Anwälte entsprechende Anschuldigungen zurückgewiesen.

Regierung / Bildung / Harvard / Donald Trump / USA / Antisemitismus
03.02.2026 · 07:30 Uhr
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