Trump setzt erneut Zeichen: Bildungsministerium soll abgeschafft werden
US-Präsident Donald Trump hat erneut für Schlagzeilen gesorgt, indem er angekündigt hat, das Bildungsministerium radikal umzustrukturieren. Ein dramatischer Personalabbau ist eingeleitet worden, der etwa die Hälfte der Belegschaft betrifft. Eine entsprechende Mitteilung des Ministeriums spricht von einem kontinuierlichen Prozess, der rund 50 Prozent der 4.100 Mitarbeiter betrifft. Betroffene Angestellte sollen von Freitag kommender Woche an beurlaubt werden.
Inzwischen wurden alle Mitarbeiter darüber informiert, dass die Büros vorübergehend geschlossen sind, um den Abbau zu organisieren. Trump selbst hatte in der Vergangenheit wiederholt erklärt, er strebe die vollständige Auflösung des Ministeriums an und nannte es einen „großen Betrug“. Er kritisierte, dass die Kontrolle des Bildungswesens durch Bundesprogramme ineffektiv sei und das Bildungssystem, anstatt zu unterstützen, mehr Schaden angerichtet habe.
Wie zu erwarten hagelte es Medienberichte, die den Schritt hinterfragen. Das "Wall Street Journal" berichtete, Trump wolle ein Dekret zur Schließung des Ministeriums unterzeichnen. Auch die „New York Times“ hob hervor, dass das Ministerium 1979 vom Kongress ins Leben gerufen wurde und für eine Auflösung wahrscheinlich die Zustimmung des Parlaments erforderlich wäre. Ob der Plan in die Tat umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten, denn eine erneute Strömung von Klagen scheint unausweichlich.

