Trump setzt durch: Neues Gesetz bringt Steuererleichterungen und Verteidigungsausweitung
US-Präsident Donald Trump hat anlässlich des Unabhängigkeitstags für Aufsehen gesorgt, indem er ein umstrittenes Steuer- und Ausgabengesetz unterzeichnete. Begleitet wurde die Zeremonie im Freien am Weißen Haus von einer spektakulären Flugshow, die die Piloten des kürzlich durchgeführten US-Angriffs "Mitternachtshammer" auf iranische Atomanlagen würdigte. Dabei zog vor allem ein B2-Tarnkappenbomber, der bei der Mission eingesetzt wurde, die Blicke der Zuschauer auf sich.
Trumps Rede vor ausgewählten Gästen, neben ihm seine Ehefrau und First Lady Melania, hob Erfolge seiner Präsidentschaft hervor. Mit dem optimistischen Statement "Die Welt respektiert uns wieder" positionierte er sich stark und selbstbewusst. Nach diesen Worten nahm er die Feder zur Hand, um das "Big Beautiful Bill" zu unterzeichnen, ein Vorhaben, das Trump seit Monaten mit Nachdruck verfolgt hatte, und das nach zähen Verhandlungen im Kongress vom Repräsentantenhaus verabschiedet worden war.
Der 4. Juli, als wichtigster nicht-religiöser nationaler Feiertag der USA, bot den idealen Rahmen für dieses politische Schauspiel. Die Metropole Washington erstrahlte in den Farben Blau, Rot und Weiß, während Feierlichkeiten und Feuerwerke das Land prägten. Auch in unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses waren die Sicherheitsmaßnahmen deutlich zu spüren: Absperrungen und Polizei bestimmten das Straßenbild.
Das Gesetz, bekannt als "One Big Beautiful Bill", umfasst nicht nur die langfristige Fortsetzung von Steuererleichterungen aus Trumps erster Amtszeit, sondern auch neue Steuersenkungen. So sollen künftig Trinkgelder und Überstunden teilweise steuerfrei sein. Gleichzeitig sieht das Gesetz höhere Ausgaben für Verteidigung und Grenzschutz vor, während es in anderen Bereichen drastische Einschnitte mit sich bringt — etwa bei den Sozialleistungen und dem Gesundheitssystem Medicaid, was insbesondere die benachteiligten Schichten der Gesellschaft betrifft.

