Trump hält Möglichkeit für Aufschub von Zöllen offen
US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er bereit ist, die Frist für die Einführung von Zöllen gegen verschiedene Länder, darunter auch die Europäische Union, möglicherweise erneut zu verschieben. Auf die Frage zur Verbindlichkeit der Frist zum 1. August meinte Trump in Anwesenheit von Journalisten, dass sie zwar als verbindlich anzusehen sei, jedoch nicht absolut.
Trump signalisierte Verhandlungsbereitschaft, sollten Handelspartner ihm neue Vorschläge unterbreiten. In einer Reihe von Briefen, die an verschiedene Länder - darunter Japan, Südkorea und Südafrika - gesendet wurden, kündigte er unterschiedlich hohe Importzölle an. Trotz seiner Aussage, dass diese Aufschläge 'final' seien, scheint Trump offen für Verhandlungen und Änderungen.
Bereits am Montag hat der Präsident die ursprünglich für den 9. Juli gesetzte Frist zur Einführung der neuen Zölle auf den 1. August verschoben. Über die konkrete Auswirkung dieser neuen Frist für die EU ist bislang noch nichts Näheres bekannt.

