Trump erhöht den Druck: Warnungen vor Verhandlungen mit dem Iran
US-Präsident Donald Trump hat im Vorfeld der anstehenden Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran starke Worte an den obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, gerichtet. In einem Interview mit NBC News signalisierte Trump klar, dass Chamenei besorgt sein sollte – auch wenn er hierfür keinen konkreten Anlass nannte. Stattdessen verwies er allgemeiner auf die bevorstehenden Gespräche zwischen den Ländern.
Trump äußerte sein Misstrauen hinsichtlich der angeblichen Bemühungen des Iran, sein Atomprogramm wiederzubeleben. Sollte dies der Fall sein, drohte Trump dem Iran Maßnahmen von erheblicher Tragweite an. Diese Drohung lässt Raum für Spekulationen über die möglichen Schritte, die die USA im schlimmsten Fall in Erwägung ziehen könnten.
Die Verhandlungen sollen am Freitag in Oman beginnen, wo der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bereits die Gastfreundschaft der omanischen Gastgeber lobte und verkündete, dass alle Vorbereitungen für die Gespräche abgeschlossen seien. Eine offizielle Bestätigung dieser Gespräche aus Washington steht noch aus, aber US-Außenminister Marco Rubio versicherte die Bereitschaft der Vereinigten Staaten für einen Dialog und erklärte, dass der Sondergesandte Steve Witkoff für die bevorstehenden Gespräche zur Verfügung stehe.

