Trump erhöht den Druck auf Südamerika: Maduros Festnahme als internationaler Weckruf

Nach der beispiellosen Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch das US-Militär zeigt sich die politische Landschaft Südamerikas in Aufruhr. US-Präsident Donald Trump nutzt das Momentum, um weiter Druck auf die Region auszuüben. Die Übergangspräsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, zeigt sich erstmals offener für eine Zusammenarbeit mit Washington, ein Schritt, der aufhorchen lässt.
Doch die Auswirkungen der Festnahme reichen weit über Venezuelas Grenzen hinaus. Kolumbien scheint als nächstes Ziel auf Trumps Liste zu stehen. Der US-Präsident erwähnte das Land in scharfen Worten und zeigt sich skeptisch gegenüber der derzeitigen politischen Führung unter Gustavo Petro. Auf die Frage nach einem möglichen Militäreinsatz ließ Trump vernehmen, dass ihm dieser Gedanke durchaus zusagt.
Der Blick der USA schweift auch weiter über den Konsonanten hinaus, nämlich in den Nahen Osten. Im Falle des Irans, wo zuletzt wieder regierungskritische Proteste auflebten, spricht Trump klare Drohungen aus. Er versichert, dass die USA bereit sind, bei weiteren Gewaltakten hart einzugreifen, ohne dabei spezifische Maßnahmen zu nennen.
Auch der sonst eher unpolitisch wirkende Schauplatz Grönland findet Erwähnung. Trump betont die strategische Bedeutung der Insel für die nationale Sicherheit der USA, insbesondere angesichts der Präsenz russischer und chinesischer Schiffe in den umliegenden Gewässern. Die Überlegenheit der USA gegenüber Dänemark in diesem Kontext wird unverhohlen formuliert.
Kuba gerät ebenfalls ins Visier der US-Administration. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich kritisch über die kubanische Regierung und deutete an, dass die Beziehungen weiterhin belastet bleiben werden. Auch wenn keine konkreten Schritte angekündigt wurden, ist klar, dass sich die Dynamik unter Trump verschärft hat.
Und schließlich richtet sich auch ein scharfer Blick gen Mexiko. Nach Maduros Festnahme stellte Trump die Befähigung von Präsidentin Claudia Sheinbaum in Frage und äußerte sich kritisch über ihre ablehnende Haltung gegenüber US-Interventionen gegen Drogenkartelle im eigenen Land.

