Trump droht US-Städten mit Entzug der WM-Gastgeberrolle
In einer überraschenden Erklärung hat US-Präsident Donald Trump den Austragungsorten der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in den USA mit dem Entzug der Gastgeberrolle gedroht, falls diese angeblich zu gefährlich für die Veranstaltung seien. Besonders unter Beschuss stehen dabei Städte unter demokratischer Verwaltung, die Trump wiederholt als kriminell problematisch bezeichnet. Diese Ankündigung betrifft auch die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Trump betonte, dass die Sicherheit oberste Priorität habe und er bereit sei, das Event in sicherere Städte zu verschieben.
Dabei vergaß er nicht zu erwähnen, dass er hofft, dass es nicht nötig sein wird, diese drastischen Maßnahmen zu ergreifen. Zu den betroffenen WM-Städten gehören unter anderem Seattle, San Francisco, Atlanta und New York. Doch die Aussicht auf eine solche Verlagerung der Austragungsorte stellt sowohl vertraglich als auch organisatorisch eine enorme Herausforderung dar. Experten zweifeln daran, ob die Regierung der USA die rechtliche Befugnis besitzt, diese Entscheidungen zu treffen, obwohl Trump einen engen Kontakt zu FIFA-Präsident Gianni Infantino pflegt.
Um die von ihm kritisierte Kriminalität zu bekämpfen, hat Trump bereits verstärkt die Nationalgarde, FBI-Mitarbeiter und Drogenermittler in demokratisch regierten Städten wie Los Angeles und Washington eingesetzt. Den jüngsten Plänen zufolge soll auch die demokratisch regierte Stadt Memphis von Sicherheitskräften unterstützt werden, während Chicago und Illinois sich gegen eine solche Intervention aussprechen.

