Trump drängt auf bedingungslose Waffenruhe: Sanktionen als Druckmittel
US-Präsident Donald Trump hat sich entschlossen für eine 30-tägige, bedingungslose Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine ausgesprochen und droht mit weiteren Sanktionen, sollten diese Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Über sein bevorzugtes soziales Netzwerk Truth Social äußerte sich Trump vorwiegend an die Adresse Moskaus gerichtet und stellte klar, dass die USA und ihre Verbündeten bereit sind, Druck auszuüben, um den Frieden sicherzustellen.
Damit unterstützt Trump ausdrücklich die Forderung aus Kiew nach einem solchen Waffenstillstand. Er hatte bereits in der Vergangenheit verkündet, dass weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau in Betracht gezogen werden. Die Vereinigten Staaten hatten erstmalig im März einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet.
In seinem jüngsten Beitrag betont Trump, dass eine erfolgreiche Waffenruhe letztendlich in ein Friedensabkommen münden sollte. Er signalisierte seine Bereitschaft, sich unmittelbar einzubringen, falls seine Unterstützung notwendig sei. Er äußerte seine Hoffnung, dass beide Nationen die Integrität dieser Verhandlungen bewahren und den Prozess respektieren.
Kiew hatte zuvor auf die Notwendigkeit einer vollständigen und bedingungslosen Waffenruhe hingewiesen, die als Auftakt zu einem fairen und anhaltenden Frieden dienen müsse, wie aus einer Mitteilung von Andrij Jermak, dem Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten, hervorgeht. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren gegen die russische Aggression.
Trump hatte seiner Enttäuschung Ausdruck verliehen, dass die Friedensgespräche bislang keine Fortschritte machen.

