Triton verabschiedet sich endgültig von Panzergetriebe-Hersteller Renk
Der Ausstieg von Triton aus dem Panzergetriebe-Hersteller Renk markiert das Ende einer fünfjährigen Partnerschaft. Der Finanzinvestor verkündete am Freitag offiziell seinen völligen Rückzug. Ursprünglich hatte Triton die ehemalige Volkswagen-Tochter Anfang 2024 mit einem Aktienkurs von 15 Euro an die Börse geführt.
Der anhaltende Boom in der Rüstungsindustrie trug entscheidend dazu bei, dass der Kurs einen beeindruckenden Anstieg auf aktuell über 63 Euro erlebte. In der Zeit nach dem Börsengang reduzierte Triton sukzessive seine Anteile an dem Unternehmen.
Ein bemerkenswerter Wendepunkt war Ende Juli 2025 erreicht, als Triton und der deutsch-französische Panzerbauer KNDS ihren Streit über die Anteile am MDax-gelisteten Konzern beilegten. Triton übertrug einen erheblichen Aktienanteil an KNDS, wodurch letzterer mit nun fast 16 Prozent der größte Einzelaktionär wurde.

