Proteste in Deutschland gegen US-Militäraktion in Venezuela
Die politische Landschaft in Deutschland erlebte jüngst eine beeindruckende Demonstrationswelle, initiiert durch den kürzlich erfolgten US-Angriff auf Venezuela und die damit verbundene Inhaftierung des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Die Aktionen in verschiedenen deutschen Städten spiegeln die Besorgnis über die außenpolitischen Schritte der USA wider.
In der bayerischen Metropole München sammelten sich nach polizeilichen Schätzungen etwa 400 Menschen, um ihren Unmut auf den Straßen kundzutun. Viele Teilnehmer trugen Plakate und äußerten ihre Forderung nach friedlichen Lösungen, wobei die Kundgebung insgesamt friedlich verlief. Parallel dazu fanden sich in Nürnberg rund 120 Demonstranten zu einem Protest ein, während in Düsseldorf etwa 240 Menschen ihre Stimmen erhoben und vor dem US-Generalkonsulat in der Nähe des Hauptbahnhofs ihre Demonstration endeten.
Hamburg verzeichnete einen besonders großen Protest, als dort am Abend etwa 500 Menschen trotz winterlicher Bedingungen vom Heiligengeistfeld zum US-Konsulat in der HafenCity zogen. Mit Slogans wie "Hands off Venezuela" und "Ergreift Partei für Frieden und gegen Aufrüstung" machten sie ihrem Unmut Luft. Bereits am vorausgegangenen Samstagabend hatten sich in der Hansestadt 300 Menschen demonstrativ gegen die US-amerikanischen Aktionen versammelt, womit Hamburg einmal mehr seine Rolle als Zentrum der deutschen Protestkultur unterstrich.

