Texas rüstet sich für Protestwochenende: Ordnung und militärische Präsenz im Fokus
Texas steht am Wochenende im Zeichen von Protesten gegen die US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Der republikanische Gouverneur, Greg Abbott, hat klargestellt, dass der Bundesstaat gegenüber den geplanten Demonstrationen eine klare Linie zieht.
Während friedlicher Protest als essenzieller Bestandteil der amerikanischen Werte angesehen wird, macht Abbott deutlich, dass Gesetzlosigkeit, wie sie kürzlich in Los Angeles zu beobachten war, in Texas keinen Platz finden werde. Um dies sicherzustellen, hat der Gouverneur den Einsatz von mehr als 5.000 Nationalgardisten sowie 2.000 zusätzlichen Polizeibeamten angekündigt, die die lokalen Behörden im gesamten Staatsgebiet unterstützen sollen.
Diese Maßnahmen zielen auf die Wahrung der öffentlichen Ordnung ab, insbesondere im Vorfeld der für Samstagabend vorgesehenen großen Militärparade in Washington. Diese Feierlichkeit, die auf den 79. Geburtstag von Präsident Trump fällt und zugleich den 250. Gründungstag des US-Heeres feiert, stößt bei vielen Amerikanern auf Missfallen.
Gepaart mit den landesweiten Protesten gegen die Migrationspolitik der Trump-Regierung, die ihren Ursprung in Los Angeles haben, drohen die gesellschaftlichen Spannungen weiter zu eskalieren. Ungewöhnlich ist das Vorgehen der US-Regierung in Los Angeles, wo Präsident Trump entgegen des Willens des demokratischen Gouverneurs Gavin Newsom 4.000 Nationalgardisten sowie 700 Marineinfanteristen der regulären Streitkräfte in den Protesteinsatz entsandt hat.
In Texas jedoch liegt die Entscheidungsgewalt vollständig bei Abbott, der entschlossen scheint, seine Linie der Härte durchzusetzen.

