Tesla erhält prominentesten Fan: Donald Trump demonstriert Unterstützung für Elon Musk
Tesla erlebt derzeit turbulente Zeiten: Der einstige Vorreiter in der Elektromobilität hat mit rückläufigen Auslieferungen und einer gesunkenen Nachfrage zu kämpfen. Inmitten dieser Herausforderungen erhält das Unternehmen allerdings Unterstützung aus höchster politischer Ebene.
US-Präsident Donald Trump stellte sich demonstrativ hinter das Unternehmen seines Verbündeten Elon Musk. Er ließ vor dem Weißen Haus mehrere Tesla-Fahrzeuge auffahren und wählte persönlich ein Model S, das seine Mitarbeiter künftig nutzen sollen. Trump, der lange Zeit keinen besonderen Sympathien für Elektrofahrzeuge hegte, äußerte sich begeistert: "Alles Computer, das ist schön. Wow." Auch bei einer weiteren Gelegenheit betonte er seine Zuneigung zu Tesla und unterstrich, dass die Fahrzeuge bereits ab einem Preis von 35.000 Dollar erhältlich sind, was er als günstig empfindet.
Musks Unterstützung für den Präsidenten ist keineswegs neu; er hatte bereits über 250 Millionen Dollar in Trumps Wahlkampf investiert. Obwohl Musk ambitionierte Pläne zur Verdopplung der US-Produktion innerhalb der nächsten zwei Jahre ankündigte, bleibt unklar, ob der Markt die zusätzliche Kapazität aufnehmen kann. Gleichzeitig plant der Tesla-Chef die Produktion eines Robotaxis in Texas, dessen Marktreife jedoch noch nicht bewiesen ist.
Doch nicht nur wirtschaftliche Unsicherheiten plagen Tesla: In jüngster Zeit wurden mehrere Fahrzeuge des Unternehmens mit Hakenkreuzen verunstaltet und beschädigt. Trump erkärte, solche Angriffe künftig als Form von inländischem Terrorismus zu behandeln. Das Verhältnis zwischen Musk und Trump birgt sowohl für Tesla als auch für Musks persönliches Vermögen Risiken, vor allem im Hinblick auf die an Tesla-Aktien geknüpften Kredite des Unternehmers.
Analysten haben ihre Prognosen gesenkt, was zu signifikanten Kursverlusten führte, obwohl Trumps jüngste Verkaufs-Show den Aktienwert zumindest wieder leicht anheben konnte. Dass Präsident Trump Tesla nun öffentlich unterstützt, könnte für Musk eine kleine Genugtuung sein, nachdem sein Unternehmen 2021 von Joe Biden nicht zum Elektroauto-Gipfel ins Weiße Haus eingeladen worden war. Die Einladung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Elektromobilität in der Politik und Teslas anhaltenden Einfluss trotz gegenwärtiger Herausforderungen.

