Strategische Gespräche im Sonnenschein von Florida: Trump und Netanjahu diskutieren Gaza-Konflikt

In der malerischen Residenz Mar-a-Lago in Florida trafen sich kürzlich US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu zu einem bedeutsamen Gipfeltreffen, das ganz im Zeichen des Gaza-Streifens stand. Diese Zusammenkunft markierte bereits das sechste Aufeinandertreffen der beiden Regierungschefs in diesem Jahr, ein klares Indiz für die fortlaufende Dringlichkeit des Themas.
Ziel der Gespräche war es, die nächsten Schritte eines umfassenden Friedensplans zu besprechen, der von den USA vorangetrieben wird und den Gaza-Krieg dauerhaft beenden soll. Trotz einer seit dem 10. Oktober bestehenden Waffenruhe kommt es in der Region immer noch zu schweren Vorfällen, was die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen verdeutlicht.
Im Fokus stand die bevorstehende zweite Phase des 20-Punkte-Plans von Trump. Sie sieht unter anderem die Entwaffnung der Hamas sowie die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor. Die Reaktion der Hamas bleibt jedoch ablehnend, da sie sich weigert, ihre Waffen niederzulegen, was die Verhandlungen erschwert.
Neben Gaza wurden in den Gesprächen auch der Iran, der nach israelischen Angaben sein Raketenarsenal erneuert, und die Lage im Libanon und Syrien diskutiert. Dabei stehen die USA Vermittlungsgesprächen mit diesen Staaten offen gegenüber, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten. Ein bedeutender Faktor bei den Verhandlungen war auch die Begleitung Netanjahus durch die Eltern der letzten israelischen Geisel, deren Überreste noch im Gazastreifen gehalten werden. Die Rückführung ist eine entscheidende Bedingung für das Voranschreiten in die nächste Phase des Friedensprozesses.

