Eskaliertes Säbelrasseln: Trump unterstützt israelische Militäraktionen gegen Iran
Im Zuge eines Treffens mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in seiner luxuriösen Residenz Mar-a-Lago hat US-Präsident Donald Trump gegenüber der anwesenden Presse seine Unterstützung für potenzielle israelische Angriffe auf den Iran angekündigt. Besonders beunruhigt zeigt sich Trump wegen der unnachgiebigen Haltung des Irans gegenüber Raketen- und Atomprogrammen, die einen Angriff erforderlich machen könnten, sollte Teheran weiterhin diplomatische Ansätze ablehnen.
Der Republikaner hob die Dringlichkeit eines Eingreifens hervor, wenn diplomatische Bemühungen scheitern sollten. Gleichzeitig sendet der Iran entschiedene Signale der Gegenwehr. Ali Schamchani, ein hochrangiger Berater des obersten iranischen Führers Ali Chamenei, betonte auf der Plattform X deren Entschlossenheit und erklärte, die Verteidigungsfähigkeiten des Landes seien nicht verhandelbar. Iran würde auf jede Aggression mit unvorhersehbarer Härte reagieren.
Bereits im Juni hatten Israel und die USA strategische Angriffe auf iranische Atomanlagen durchgeführt, was eine temporäre Waffenruhe zur Folge hatte. Dennoch schwelt der Konflikt weiter, und Meldungen über Teherans Bestrebungen, sein Raketenarsenal wieder zu stärken, sorgen zunehmend für Unruhe. Trump warnte erneut eindringlich vor den harten Konsequenzen eines solchen Aufrüstens und formulierte es in seiner typischen Manier: Sollten die Raketensysteme des Irans wieder aufgebaut werden, bliebe der USA keine andere Wahl, als entschlossen einzugreifen – trotz seines Wunsches, keine Ressourcen für militärische Angriffe zu verwenden.

