Eskalation im Norden Israels: Zwei Todesopfer nach Terrorangriffen

Im Norden Israels hat eine Serie von Terrorangriffen die Region erschüttert. Nach Angaben der Polizei wurden dabei zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Ein palästinensischer Attentäter lenkte sein Fahrzeug in der Nähe von Beit Schean in eine Gruppe von Passanten. Infolge dieser Tat fiel ein 68-jähriger Mann seinen Verletzungen zum Opfer, während mindestens zwei weitere Personen, darunter ein 16-Jähriger, zum Teil schwere Verletzungen erlitten.
Im Verlauf des blutigen Angriffs tötete der Angreifer eine 19-jährige Frau mit einem Messer am Eingang des Kibbuz Ein Charod. Ein zufällig anwesender Sicherheitsmann schritt nahe der Stadt Afula ein und eröffnete das Feuer auf den Täter, wodurch dieser verletzt wurde. Der mutmaßliche Terrorist, ein 37-jähriger Palästinenser aus dem Westjordanland, wurde nach einer medizinischen Versorgung von der Polizei in Gewahrsam genommen. Nach Berichten der Ärzte sind seine Verletzungen ernst, jedoch nicht lebensbedrohlich.
Seit Beginn des Gaza-Konflikts im Oktober 2023 ist die Lage im Westjordanland, der Herkunftsregion des Angreifers, stark angespannt. Auch innerhalb Israels häufen sich Angriffe mit Messern, Brandanschläge und Steinwürfe, wobei tödliche Vorfälle wie der aktuelle Fall jedoch weniger häufig sind. Die Spannungen zwischen den etwa 700.000 israelischen Siedlern und den drei Millionen Palästinensern im besetzten Gebiet bleiben eine zentrale Herausforderung der Region.

