Stimmen zum Regierungsauftrag: Herausforderungen für eine stabile Koalition
Das politische Parkett in Deutschland steht vor einer spannenden Phase, denn die neuesten Hochrechnungen zeigen die Union bei beachtlichen 29 Prozent. Thorsten Frei, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, sieht hier einen klaren Regierungsauftrag für den Kanzlerkandidaten der Union, Friedrich Merz. Frei unterstreicht die bedeutenden Schwierigkeiten einer Koalitionsbildung und die Herausforderung, die gesellschaftliche Fragmentierung auch im Parlament widerzuspiegeln.
In der gegenwärtigen politischen Landschaft seien alle Parteien aufgefordert, das Wohl des Landes über parteipolitische Interessen zu stellen, um den enormen außen- und innenpolitischen Herausforderungen gerecht zu werden. Besonders die Zusammenarbeit mit den Grünen sieht der CDU-Politiker skeptisch. Für eine von der Union angestrebte Wende in der Wirtschafts-, Energie- und Migrationspolitik sei eine Koalition mit den Grünen eher schwer umsetzbar.
Die Option einer Zusammenarbeit mit der FDP hingegen bleibt für die Union stets eine Überlegung wert, obwohl der Einzug der Partei in den Bundestag derzeit noch ungewiss ist. Grundsätzlich zeigt man sich bei der Union offen für Gespräche mit allen Parteien, die in der Mitte des politischen Spektrums als mögliche Partner für eine Regierungsbildung infrage kommen könnten.

