Stichwahlen in NRW: Der Kampf um die Rathäuser geht in die finale Runde
Die Hochspannung der Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen zieht landesweit die Aufmerksamkeit auf sich, da die Auszählung der Stimmen über die zukünftigen Rathauschefs und Landräte begonnen hat. Pünktlich um 18.00 Uhr schlossen die Wahllokale ihre Türen und läuteten die entscheidende Phase in diesem Wahlprozess ein.
In nahezu 150 Kommunen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes mussten die Bürger noch einmal an die Urnen, um ihre Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte zu bestimmen. Diese zweite Wahlrunde wurde notwendig, da vor zwei Wochen kein Kandidat im ersten Wahlgang die erforderliche Stimmenmehrheit erzielen konnte.
Besondere Spannung herrscht in den 21 kreisfreien Städten, wo die Kandidaten eindrucksvoll um die prestigeträchtigen Oberbürgermeisterämter wetteifern. In Köln beispielsweise stehen sich die Kandidaten von SPD und Grünen gegenüber. In anderen Städten des Ruhrgebiets, wie Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen, erreichten Kandidaten der AfD die zweite Runde und treten nun gegen Bewerber von SPD oder CDU an. Ein weiteres Highlight bietet Dortmund, wo erstmals seit fast 80 Jahren die Dominanz der SPD durch einen CDU-Herausforderer ernsthaft infrage gestellt wird.

